Wir über uns
Fahrten 2012
Reiseberichte
Kooperationspartner
Kontakt

Baltikum
Deutschland
Italien
Polen
Spanien
275. Katalonien 2011
272. Andalusien 2010
Türkei







START - REISEBERICHTE - SPANIEN - 272. ANDALUSIEN 2010

 





Berichte von Gemeinschaftsfahrten nach Spanien






„Frühling in Andalusien,
Ostern in Sevilla“
272. DCC Gemeinschaftsfahrt
14.03. – 25.04.2010
Start: Freiburg / Ende: Barcelona


In Andalusien begegnen sich Orient und Okzident. Dort sind die Spuren uralter Kulturen zu finden; die Pracht der Bauwerke der Araber und die Relikte ihrer Kultur bilden einen starken Kontrast zum modernen Spanien. Im Süden das Mittelmeer, im Westen der Atlantik, im Norden die Berge der Sierra Nevada, im Osten karge Wüste, ein Land voller Gegensätze!

1. Tag
Sonntag 14.03.2010

Individuelle Anreise zum Treffpunkt nach Freiburg
Wir fahren zum Treffpunkt nach Freiburg.
Abends werden wir von Ingrid und Werner Dühnen begrüßt und erhalten Informationen für den nächsten Tag. Einige unserer Teilnehmer und auch Werner Dühnen befinden sich auf dem Messegelände in Freiburg.

 

2. Tag

Montag 15.03.2010

Abfahrt nach Valence Rhonetal und Alpen bilden durch ihren eindrucksvollen
Charakter die Gegensätze und damit den Reiz der Landschaft in der Region des Rhone-Tals in Südfrankreich.
Während die Rhone im nach ihr benannten Tal als lebenswichtiger, uralter Verbindungweg zwischen Nord (Lyon) und Süd (Rhonedelta und Camargue) dahingleitet, schauen im Osten riesige, schneebedeckte Berggipfel auf sie herab. Wir fahren durch eine fruchtbare Gegend. Die Weinberge und der Cotes du Rhône haben die Gegend als Weinanbaugebiet Frankreichs bekannt gemacht.
Die Teilnehmer, die eine andere Anreisestrecke bevorzugten, treffen wir in Valence. Um 17.00Uhr werden wir offiziell von Werner und Ingrid Dühnen im Campingplatz-Restaurant mit einem Glas Sekt/Saft begrüßt und unseren Mitfahrern vorgestellt. Hier werden auch die Gruppen gebildet, die für den Verlauf der Reise zusammen bleiben.
Heute haben wir auch unser erstes Geburtstagskind. Wir bringen Berni
ein Geburtstagständchen und lassen ihn hochleben.
Cpl. Gebühren Begrüßungsgetränk
Breisgau-Camping am Silbersee Freiburg-Hochdorf Breisgau-camping(at)online-camper.de Tel/Fax 07665/2346
Camping Municipal l`Eperviére
F-26000 Valence
Tel.0475423200
Fax 0475562067

 

 

3. Tag

Dienstag 16.03.2010
Weiterfahrt durch das Rhonetal gen Süden über die Pyrenäen nach Santa Susanna an die Costa Brava. Santa Susanna befindet sich 60 Kilometer von Barcelona
entfernt an der Mittelmeerküste. In diesem beschaulichen Ort kommen wir auf
einer Länge von insgesamt zwei Kilometern inmitten von Pinienhainen in den Genuss von breiten Stränden mit sauberem, goldgelbem Sand.
Santa Susanna ist zudem eine der Ortschaften an der Costa del Maresme mit den meisten erhaltenen Aussichtstürmen. Die zwischen 15. und 18. Jh. errichteten Türme dienten der Verteidigung gegen Angriffe von Piraten. Von den insgesamt sieben erhaltenen Türmen können zwei besichtigt werden, in einem ist heute der Bahnhof untergebracht, der Rest wurde in Wohngebäude integriert und befindet sich in Privatbesitz.
Nachdem wir uns auf dem Campingplatz eingerichtet haben, gibt es das erste gemeinsame Essen im Campingplatz-Restaurant.
Es gibt ein kalt-/warmes Buffet, Tischwein und Wasser.
Nach dem Essen wechseln wir die Räumlichkeiten. Im Gesellschaftsraum tritt eine junge Flamenco-Gruppe auf, die uns ihr Können zeigt. Passend dazu wird uns Sangria serviert.
Cpl. Gebühren, Abendbuffet, Wein, Flamenco
Camping Bon Repos
Santa Susanna
www.campingbonrepos.com
info(at)campingbonrepos.com

 

4. Tag

Mittwoch 17.03.2010

Busfahrt nach Montserrat mit dem „Sägezahnberg“.
Wir treffen uns um 9.00 Uhr an der Rezeption des Camping-Platzes.
Manuela, unsere Reiseleitung hat ein Bocadillio gewettet und gewonnen.
Sie hat gesagt, es sind deutsche Camper und die sind pünktlich.
Nicht pünktlich war der Bus, er ist in eine Polizeikontrolle geraten.
Er hatte die katalanische ¼ Stunde Verspätung; das heißt ½ Stunde.
Eine spanische ¼ Stunde heißt 60 Minuten!!! Da hatten wir aber noch einmal Glück gehabt. Unser Busfahrer heißt Domingo. Er ist ein prima Busfahrer, der viel über Land und Leute weiß, wie sich später herausgestellt hatte.
Wir fahren an der Costa Brava entlang >das heißt felsige Küste<.
Katalonien ist so groß wie NRW und hat eine vielfältige Landschaft. Berge, Wälder, Wasserfälle und das Meer. Hier ist schon Frühling: Die Kirschen und die Mimosen blühen entlang der Küstenstraße.
Die Katalanen wollen keine Spanier sein. Darum gab es schon viele Kriege.
Was für die Spanier der Stier ist, ist für die Katalanen der Esel Etwa 30 Kilometer nordwestlich von Barcelona, erhebt sich aus der katalanischen Hügelebene der 1200 m hohe Gebirgsstock des Montserrat.
Dieser Berg ruft schon beim ersten Anblick Überraschung hervor, denn schon von Weitem fällt die eigenartige, ja bizarre Form des Gebirges auf, dessen Silhouette den Zähnen einer mächtigen Säge nicht unähnlich ist. Daher mag auch sein Name rühren, denn das katalanische Wort Montserrat bedeutet so viel wie "gesägter, zersägter Berg". Die Einheimischen haben dafür viele Namen u.a. Elefantenrüssel oder Kamel.

In einer Höhe von 720m thront das Benediktiner-Kloster Montserrat auf einem wuchtigen Felsklotz. Nach Santiago de Compostela ist es der zweitwichtigste Wallfahrtsort Spaniens.
Die Gebäude im Stil der Neorenaissance beherbergen das Heiligtum der Schwarzen Madonna (La Moreneta). Die Schnitzfigur zeigt die Heilige Maria als „Thron der Weisheit“, und sie ist als Königin, Mutter und Jungfrau charakterisiert. In der rechten Hand hält sie eine Kugel als Symbol für das Universum, während sie uns mit der linken Jesu präsentiert. Das Jesuskind hat die Hand zum Segnen erhoben und hält einen Tannenzapfen, der das Leben und die Fruchtbarkeit symbolisiert. Die Farbe der 92cm großen Holzfigur aus dem 12. Jh. machte 2001 Schlagzeilen, als Experten herausfanden, dass die schwarze Figur ursprünglich weiß gewesen war. Das Pappelholz dunkelte aber nach und wurde bereits im 16. Jh. mit dunkelbrauner Farbe übermalt.
1881 erklärte sie der Papst zur Schutzpatronin Kataloniens. In der Benediktiner Klosterkirche „Die schwarze Madonna“ lauschen wir dem berühmten Knabenchor ´l Escolania de Montserrat.
Die Rückfahrt zum Campingplatz unterbrechen wir in Sant Sadurni für eine Führung und Sektprobe der weltbekannten Sektkellerei Freixenet. Die Sektkellerei liefert in die ganze Welt, aber gekeltert wird nur im Stammhaus in Sant Sadurni.
Cpl. Gebühren, Bus, Reiseleitung, Sektprobe

 


5. Tag

Donnerstag, 18.03.2010

Busfahrt nach Barcelona.
Und wieder hat unser Bus Verspätung.
Diesmal wurde uns keine Entschuldigung mitgeteilt.
Mit Domingo als Fahrer und Manuela als Reiseführerin ging es nach Barcelona.
Die reiche und wichtige Handelsstadt Barcelona ist die Hauptstadt Kataloniens und eine der größten Städte Spaniens. Die Altstadt von Barcelona trägt den Namen Barri Gotic und war 400 Jahre Zentrum des Königsreiches Katalonien/Aragon. Dieser Stadtteil ist im gotischen Stil erbaut worden und gehört seit unzähligen Jahren zu den wohl schönsten Sehenswürdigkeiten in Barcelona.
Der Bus bringt uns zum Tempel der Heiligen Familie. Der Sühnetempel der Sagrada Familia symbolisiert die Christuskirche und ihre Gläubigen. Der Bau setzt sich aus drei riesigen Fassaden zusammen, die der Geburt Christi, seiner Leidenszeit und seinem Ruhm gewidmet sind. Jede Fassade besteht aus vier Türmen, die die vier Evangelisten verdeutlichen sollen.
Die Absis des Tempels wird von einem weiteren schönen Turm gekrönt, der die Jungfrau Maria darstellt. Die Sagrada Familia ist das Werk Gaudis, in dem sein Genie voll zum Ausdruck kommt. Es ist ein Symbol für Barcelona in der ganzen Welt. Gaudi begann 1883 mit dem Bau. Er wollte eine „Kathedrale des 20. Jahrhunderts“ mit einer Vielzahl von Symbolen und einer visuellen Erklärung der Geheimnisse des Glaubens erbauen. Nach seinem Tod im Jahr 1926 wurden die Arbeiten fortgesetzt, wenn auch in einem unregelmäßigen Rhythmus und nicht frei von Polemik, und ist bis heute noch Baustelle. In der Krypta des Tempels ist Gaudi beerdigt.

Unsere Rundfahrt mit dem Bus geht weiter und unterwegs sehen wir noch weitere Werke von Gaudi. Das Milá-Haus mit seiner recht eigenwilligen Fassade, die die Landschaft von Barcelona wiederspiegeln soll; das Relief des Gebirges und die Wellen der Küsten. Und das Batlló-Haus, das auch den typischen Stil von Gaudi erkennen lässt.
Wir fahren zum schönen Aussichtspunkt „Montjuíc“ Seine Lage neben dem Hafen machten diesen Berg zu einem besonderen Beobachtungs- und Verteidigungspunkt. Der Montjuic ist auch durch seine Museen ein wichtiger Anziehungspunkt für die Touristen geworden. Das „Spanische Dorf“ ist in seiner Gesamtheit eine großartige Nachbildung der volkstümlichen Architektur Spaniens. Es zeigt hier alle Landschaften, Traditionen und auch die kulinarischen Eigenarten jeder Region in Spanien.
Um uns dieses anzusehen, fehlte die Zeit. Aber wir wissen jetzt, wo das ist.
Eine Seilbahn verbindet den Hafen mit dem Montjuic.
Der Olympische Ring von Montjuic war eines der vier olympischen Zentren der Spiele von 1992.
Jetzt ist es eine Freizeitzone mit großartigen Einrichtungen, wie zum Beispiel das renovierte Olympiastadion mit der olympischen Galerie, ein Zentrum, das Ausstellungen über die olympischen Spiele bietet. Hier machten wir einen Foto-Stopp.
Dann ging es weiter, der Bus ließ uns am Pl de Catalunya aussteigen.
Wir begaben uns auf die Rambla, nicht ohne Order, auf unser Hab und Gut aufzupassen.
Die berühmten Ramblas Barcelonas erstrecken sich von der Plaza de Catalunya bis zum Hafen und stellen wegen ihrer Atmosphäre, die voller Heiterkeit steckt, die bekannteste und malerischste Straße dar. Einst waren die Ramblas ein Flussbett für das Wasser, das von den Bergen ins Meer floss.

Unser erstes Ziel ist die bekannte Markthalle. Sie ist bunt dekoriert mit allem was man essen kann. Wir kauften uns ein Bocadillo (belegtes Brötchen), die sehr lecker schmeckten und schon war es passiert: Manfred ist um seine Geldbörse erleichtert worden - aus der Innentasche seiner Weste -. Ein übler Trick: Er bezahlte sein Bocadillo mit einem Schein, steckte das Wechselgeld ein, jemand spuckte ihm von innen an die Brille, er nahm die Brille ab und stand im Dunkeln und nun griff dieser jemand zu. Geld war weg. Keine Papiere oder sonst wichtige Sachen waren darin. 15€ ist auch Geld, aber was soll´s.
Wer rechnet schon mit so etwas???
Wir ließen uns die Laune nicht verderben. Aber wir passten noch besser auf.
Alte, hohe Gebäude säumen die engen Gassen und sorgen für einen wunderbaren Anblick. Unzählige Tapas-Bars, kleine Cafés und Restaurants sorgen für ein lebhaftes Treiben hier. Auf engstem Raum entführen uns Gassen, Plätze, Häuser, Torbögen, Paläste und Kirchen in die Vergangenheit.

Die Kathedrale Barcelonas, die sich mitten im gotischen Viertel befindet, ist eines der schönsten Beispiele der katalanischen Gotik. Sie wurde gegen Ende des 13. Jh. erbaut und Santa Eulalia, einer der Schutzheiligen der Stadt geweiht. Vom Seiteneingang der Kathedrale gelangt man über das romanische Tor in den Kreuzgang.
In diesem friedlichen Ort mit seinen Palmen und den Gänsen fällt besonders der kleine Tempel des Brunnens auf.
Im mittleren Teil der Kathedrale befindet sich der Chor, dessen Ornamente von großem künstlerischem Wert sind.
In einer Seitennische ist ein Fahrstuhl. Dieser bringt uns in den Turm. Von dort geht man über Gerüste und uns liegt Barcelona zu Füßen.
Ein sehr erhabenes Gefühl.
Wir schlenderten noch durch die Gassen zur Rambla und landeten schließlich in einem Straßenkaffee am Ende der Rambla mit Blick auf den Kolumbus, der uns mit seinem ausgestreckten Arm den Hafen und das große Wasser zeigt.
Um 17.00 Uhr holt uns Domingo vom vereinbarten Platz wieder ab und bringt uns wieder heile zum Camping-Platz zurück.
Barcelona in einem Tag besichtigen wollen ist unmöglich
Cpl. Gebühren, Bus, Reiseleitung

 

6. Tag
Freitag, 19.03.2010

Abfahrt nach Calatayud (Zaragoza) Heute fahren wir weiter.
Um 8.00 Uhr fährt die erste Gruppe. Wir verlassen Katalonien und sind in der Provinz Aragon.
Die ersten 100 km fahren wir durch eine blühende Landschaft. Viele Mandelbäume und Aprikosen blühen im zarten Rosa bis zum kräftigen Pink.
Dazwischen sehen wir gelb blühenden Ginster und Mimosen. Es ist ein weites, flaches hügeliges Land.
Und danach kommt eine lange Strecke, die einer Mondlandschaft gleicht. Eine weite Steppe mit Hügeln, die Abraumhalden nicht unähnlich sind.
Um Zaragoza liegen weite Gemüsefelder und Olivenhaine. Die Strecke war leicht zu fahren, überwiegend Autobahnen. Nur die letzten Kilometer hatten es in sich.
In Zaragoza haben sich fast alle verfahren. Hier stimmte die Streckenbeschreibung mit der Beschilderung nicht überein.
Aber irgendwie kamen alle an.
Cpl. Gebühren
Camping Ciudad de Zaragoza
C/San Juan Bautista de la Salle s/n
50012 Zaragoza
www.campingzaragoza.com/
info(at)campingzaragoza.com
Tel. 876241495

 

7. Tag

Samstag, 20.03.2010

Busfahrt nach Zaragoza
Um 9.00 Uhr werden wir vom Campingplatz abgeholt. Wir werden uns Zaragoza ansehen. Der Bus war superpünktlich. Iberer, Römer, Muslime, Juden und Christen hinterließen in der Stadt ihre Spuren und trugen dazu bei, dass man ihr den Ehrentitel „Stadt der vier Kulturen“ verlieh.
Zaragoza präsentiert sich in den Außenbezirken als florierende, aber
nicht sehr einladende Industriestadt. Ganz anders wirkt die einstige römische Garnisonsstadt, hat man erst einmal die lebhafte Plazza del Pilar im Zentrum erreicht. Dominiert wird die Plazza von der dreischiffigen Basilika El Pilar mit ihren schlanken Türmen.
Im Inneren beeindrucken die schönen Fresken und der spätgotische Alabasterhochaltar.
Die Ecktürme geben der Basilika Nuestra Señora Pilar ein einzigartiges Aussehen.
Sie ist das Ziel zahlreicher Wallfahrten, weil an dieser Stelle 30 n. Chr. dem Apostel Jakobus die Mutter Gottes erschienen sein soll.
In der Altstadt lassen sich viele schöne Paläste entdecken.

Unser nächstes Ziel ist die Aljaferia. Bevor wir in das Gebäude gelassen werden, müssen unsere Handtaschen, Foto- oder Filmkameras durchleuchtet werden, ähnlich wie beim Flugverkehr.
Während der Maurenherrschaft entstand die Burg Aljaferia im 11. Jh. die als bedeutendstes Zeugnis islamischer Kunst in Aragon gilt. Besonders wertvoll ist die Kassettendecke im Thronsaal der Katholischen Könige.
Der Turm diente einst als Gefängnis.
Die Aljaferia wurde 1931 als geschichtlich und kunsthistorisch bedeutsames Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Im Jahre 2001 erklärte die UNESCO die Mudéjar-Architektur Aragoniens zum Weltkulturerbe und hob dabei besonders den Wert des Aljaferia-Palastes als eines der repräsentativsten Monumente der aragonischen Mudéjar-Kunst hervor. Der Palast Aljaferia, jahrhundertelang Zeuge wichtiger Ereignisse, nimmt seit 1987 wieder den ihm gebührenden Platz in der Geschichte ein, indem er in seinen alten Mauern das Vertretungsorgan aller Aragonesen aufnimmt, das aragonesischen Regionalparlament. Bevor der Bus uns wieder zum Campingplatz bringt, macht er noch einen Stopp bei einem Supermarkt.
Ab 13.00 Uhr war für uns der Tisch gedeckt. Es gab ein aragonisches Buffet mit Köstlichkeiten aus dem Meer und der Region.
Dazu gab es Wein aus dem hiesigem Weingebiet. Cpl. Gebühren, Reiseleitung,
Essen, Wein und Wasser

 


8. Tag
Sonntag, 21.03.2010

Abfahrt nach El-Escorial Wir verlassen die Provinz Aragon und sind
nun in der Provinz Madrid.
Um 9.30 Uhr verlassen wir den Campingplatz in Zaragoza. Unsere Fahrt war sehr entspannend. Da heute Sonntag ist, ist auf den Straßen nicht so viel los.
Wir sind in etwa 1000m Höhe.
Hier wachsen Kiefernwäldern und vereinzelt Eichen und Steineichen auf den unteren Hängen und in der Ferne sehen wir die schneebedeckten Gipfel der Sierra de Guadarrama.
Umgeben von Kampfstier-Weiden liegt der Campingplatz in einem Feucht-Gebiet, wo Störche und Frösche zuhause sind. Diese Weideflächen bieten Lebensraum für die unterschiedlichsten Vogelarten.
Die Kampfstiere verbringen drei bis fünf Jahre ihres Lebens auf großen Weideflächen. Der spanische Stierkampf ist ein Jahrhunderte alter Bestandteil der spanischen Geschichte und Kultur.
Der Campingplatz ist ein weitläufiges Gelände mit sehr vielen alten, knorrigen Korkeichen.
Große Wohnmobile und Caravans haben hier ein Problem.
Cpl. Gebühren
Camping El Escorial
Ctra. Guadarrama – El Escorial
M-600 km 3,5
28280 Escorial / Madrid
Tel.: 902014900
www.campingelescorial.com
info(at)campingelescorial.com

 


9. Tag

Montag, 22.03.2010

Busfahrt nach Madrid Die Hauptstadt Spaniens hat eine große Zahl von Sehenswürdigkeiten.
Um 9.00 Uhr werden wir von der Rezeption mit dem Bus abgeholt.
Unsere Fremdenführerin für heute und morgen heißt Blanka und steigt in Madrid zu. Bevor wir uns den Königspalast ansehen, verschwindet der Bus in die Untergrundgarage.
Fast die gesamte Innenstadt ist untertunnelt worden.
Hinter der fast 500m langen Fassade des Palacio Real verbergen sich luxuriöse Gemächer und Säle, außerdem eine Waffensammlung und die Königliche Apotheke.
Gegenüber dem Königspalast liegt eine sehr schöne Gartenanlage mit Statuen.
Wir kommen zum Hauptplatz, dem Plazo Mayor. Der Platz wurde für offizielle Anlässe, wie königliche Empfänge, Verurteilungen oder Stierkämpfe, verwendet. Die Läden um den Platz herum verkaufen heute Souvenirs. Hier gibt es Cafe´s, alte Gasthäuser und Restaurants. In der Mitte des Platzes steht eine Bronze-Statue. Sie stellt Philipp III dar.
Der Rathausplatz ist der schönste mittelalterliche Platz in Madrid.
Das Rathaus ist ein großes barockes Gebäude, aus dem Jahr 1640.

Auf dem Gelände, wo einmal die Kirche vom Hl. Miguel war ist heute in einer Eisen-Glas-Konstruktion die Markthalle San Miguel. Dort wird alles aufgehäuft was Fischer fangen und Bauern erzeugen. Ein buntes Markttreiben, wo auch das kulinarische nicht auf der Strecke bleibt.
Der ovale Platz „Puerta del Sol“ ist nicht nur das vitale Zentrum Madrids, sondern sogar der Mittelpunkt ganz Spaniens.
Denn vom „Sonnentor“ aus, dem Kilometerstein Null, werden alle
Entfernungen des Landes gemessen.
An der Plaza de Espana rahmen die in den 1960 Jahren höchsten Türme Madrids ein Denkmal mit zwei guten Bekannten:
Don Quijote und Sancho Panza, die weltbekannten Romanhelden, stehen schon seit 1915 auf dem Platz.

Sehenswert ist auch der Bahnhof Puerta de Atocha. Er war eines der ersten Eisen- und Glasgebäude in Madrid. In seinem Innern ist heute ein tropischer Garten. Er lädt zum Verweilen ein.
(Ein Toilettengang ist hier kostenfrei)
Die Stierkampfarena in Madrid ist die größte in Spanien. Sie bietet Platz für fast 25.000 Zuschauer.
Die Arena ist wunderschön dekoriert, unter anderem mit Fliesen die alle Provinzen des Landes repräsentieren.
Sie wird als „Weltkathedrale“ des Stierkampfs angesehen.

Bei unserer Stadtrundfahrt kommen wir am Unabhängkeitsplatz vorbei.
Dort steht das Alcalá-Tor. Dies ist ein Symbol der Stadt und soll der schönste monumentale Bogen in Europa sein.
Der futuristische Stadtteil und sein wichtigstes Geschäftszentrum ist das große AZCA Gelände. Es umfasst zahlreiche Türme, die nur durch Fußgänger-Galerien verbunden sind, während Fahrzeuge unterirdische Wege benutzen.
Es gibt auch zwei originelle, schiefe Türme: Die Kio-Zwillingstürme scheinen optisch aufeinander zuzufallen. Sie werden auch Puerto de Europa (Tor von Europa) genannt. Sie stehen am Eingang zur zweispurigen N-1 Fahrbahn.
Geschäftszentren, Banken, Büros und Ministerien, aber auch das Fußballstadion residieren hier standesgemäß.
Das Santiago Bernabéu Stadion liegt im Zentrum der Stadt und gehört dem Real Madrid Club und ist das wichtigste Fußballstadion der Stadt mit einer Kapazität von 80.000 Zuschauern.
Cpl. Gebühren, Reiseleitung, Bus

 


10. Tag
Dienstag, 23.04.2010

Busfahrt nach Toledo
Ein Besuch in Toledo ist vergleichbar mit einer Reise in einer Zeitmaschine.
Nicht etwa deshalb, weil es keine anderen Städte mit so zahlreichen historischen Bauwerken gäbe, sondern weil diese Stadt als ganze ein Museum zu sein scheint. Der spanische Staat hat deshalb auch ganz Toledo zum Nationalen Monument erklärt.
Der Fluss Tajo erreicht Toledo, nachdem er sich durch fruchtbares Land schlängelt. In der Stadt verengt er sich zwischen zwei Granitblöcken, um seinen Verlauf rings um den Felsen auf dem die Stadt gebaut ist, zu folgen. In den Gassen Toledos lebten seit dem Mittelalter jüdische Einwanderer, maurische Eroberer und christliche Rückeroberer. Dementsprechend zeigen sich die Gebäude im Mischstil arabisch-christlicher Tradition. Das örtliche Kunsthandwerk ist seit Jahrhunderten auf maurischen Schmuck und Kastilische Schwerter spezialisiert.
Trotz seiner Position nach außen und der senkrechten Wand ist das Sonnentor ein wahrer Eingang in die Stadt. Es wurde in der Zeit von 1375-1399 gebaut und wird als das schönste Tor im Mudejar Stil aus Spanien betrachtet, welches Stärke mit harmonischen Linien kombiniert.

Zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten Toledos gehört der mächtige Alcázar aus dem 11. Jh. Der königliche Palast, der Alcázar ist eine rechteckige Festung auf einem Granithügel, der über viele Häuser herrscht. Dieser Ort wurde von den Römern als Militärstützpunkt verwendet.
Von der wechselhaften Geschichte der Stadt zeugt auch die gotische Kathedrale.
Der Grundstein zur dreischiffigen Anlage mit Querschiff wurde an der Stelle der früheren Hauptsynagoge Toledos gelegt. Wie bei allen gotischen Kathedralen, war die Hauptfassade mit zwei symmetrischen Türmen versehen. Mit einer seltsamen Spitze, dessen Gerüst aus Holz und mit Schiefer bedeckt ist, sowie drei Kronen hat, erhebt sich der Glockenturm in einer Höhe von 92m. Hier befindet sich die bekannte Glocke „Gorda“ (die Große), die fast 18.000kg wiegt.
Nur drei Tore bewahren die ursprüngliche Fassade. Das zentrale Tor zeigt auf der Stirnseite das Durchsetzen der christlichen Lehren und in der Fenstergegend wird dann Christus in seiner Majestät mit seinen Aposteln dargestellt.
Wir sehen uns die Synagoge Santa Maria La Blanca an. Das Innere des Gebäudes ist ein kleiner Kirchenbau. Er ist in fünf Schiffen mit achteckigen Säulen, welche sehr schöne Hufeisenbögen mit Stuckarbeit unterstützen, eingeteilt. In den Rändern des Frieses, rings um das Schiff sind noch Stellen zu sehen, die für Inschriften gedacht waren. Sie wurden übermalt, als das Gebäude wieder als christliche Kirche eingeweiht wurde.

In diesem Gassengewirr ist Manfred verlorengegangen.
Er nahm einen kürzeren Weg zu unserem Treffpunkt. Heidrun hatte passende Worte auf Lager.
Der Bus holt uns hier ab, um uns in das nahegelegene Panorama-Restaurant Cigarral Monte-Rey zu bringen.
Das Essen war für uns vorbereitet. Es gab: Gemischter Salat oder Gemüse-Creme-Suppe Schweinefleisch mit Pommes und Erbsen. Und zum Nachtisch: ein kleines Eis mit Früchten. Dazu gab es Landwein und Tafelwasser.
Nach der Mittagspause brachte uns der Bus zu den Aussichts-Punkten, für einen Foto-Stopp.
Jetzt haben wir auch Zeit, uns die Kathedrale von Innen anzusehen.
Die barocke Phantasie von Tomé, ein Mensch seiner Zeit, erhob einen enormen Altaraufsatz aus Marmor und Bronze. Im Mittelbau des Altars befindet sich ein kleines Fenster, welches Licht im Heiligen Raum einfallen lässt. Unter dem strahlenden Goldblatt sind die vier Erzengel mit ihren jeweiligen Symbolen rundum das Fenster zu sehen. Aber die Zeit ist viel zu kurz.
Um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie den Alcazar, die Kathedrale, die Moschee Ch. de la Luz, die Synagoge Santa Maria la Blanca, das Kloster San Juan und die Kirche Santo Tome zu besichtigen, sollte man sich mindestens einen ganzen Tag Zeit nehmen Toledo hat etwas mit Lübeck gemeinsam:
Hier ist in allen Konditoreien Marzipan erhältlich.
Cpl. Gebühren, Bus, Essen, Reiseleitung

 


11. Tag

Mittwoch, 24.03.2010

Tag zur freien Verfügung Die Fahrtleitung empfiehlt einen Besuch von Escorial und Val de los Caida.
Heute haben wir einen freien Tag. Einige entspannen am Platz oder fahren zum Einkaufen und andere nehmen die Empfehlung an und besuchen auf eigene Faust El Escorial und das Tal der Gefallenen.
San Lorenzo de El Escorial ist eine der früheren königlichen Residenzen und verdankt seine weltweite Berühmtheit dem Kloster, das dort von
König Felipe II gebaut wurde. Heutzutage gibt es dort viele Attraktionen zu sehen, die das Kloster einen Besuch wert machen. Das angesehene Kloster von San Lorenzo el real zeigt, dass Pracht und Bescheidenheit nie gleich waren.
In einer Höhe von 1.300m, auf einem Bergrücken einige km entfernt von
El Escorial liegt das Denkmal von Santa Cruz del Valle de los Caídos (das heilige Kreuz des Waldes der Gefallenen). Das Granitkreuz ist 150m hoch und 46m lang und sagenhafte 200.000 Tonnen schwer. Es wurde auf Befehl Francos in einer sehr schönen natürlichen Landschaft mit Fichtenbäumen im Guadarrama-Gebirge um den im Spanischen Bürgerkrieg Gefallenen zu gedenken und ist außerdem auch die Grabstätte von Franco.
Cpl. Gebühren

 


12. Tag,
25.03.2010 Donnerstag

Abfahrt nach Carlos de Cordoba Endlich sind wir in der Provinz Andalusien.
Landschaftlich konnten die Provinzen La Mancha und Andalusien nicht unterschiedlicher sein.
La Mancha, ein Land mit Steppe und wenig Blühendes und Andalusien
ein Landstrich mit Weinanbau und Olivenbäume soweit das Auge reicht.
Dazwischen immer wieder Orangenbäume und gelb blühende Mimosen.

 

13. Tag

Freitag, 26.03.2010

Busfahrt nach Cordoba Die Besucher sollen sich in dem ehemaligen geistigen Zentrum der Mauren an der berühmten Moschee/Basilika Mezquita erfreuen und anschließend durch die Juderia, das frühere jüdischen Viertel spazieren. Diese beiden Ziele bewahren noch etwas von dem kulturvollen Geist, den die maurischen Herrscher in Spanien bewiesen haben.
Córdoba
Der Bus bringt uns nach Cordoba.
In der Nähe der Römischen Brücke lässt er uns aussteigen. Die Römer bauten als erste eine Brücke über den Guadalquivir. Obwohl oft erneuert, steht die Brücke noch immer auf ihren Originalpfeilern. Am Ende der Brücke empfängt uns der hl. Raffael.
Dem Schutzheiligen dieser Stadt wurde dieses Denkmal im 18. Jh. gesetzt.
Die Puerta del Puente war einst Teil der Stadtmauer.
Camping Carlos III
Ctra N IV Madrid – Cadiz, km 430,500 – 14100-
La Carlota (Cordoba)
Tel.: +34957300338

Die am Guadalquivir gelegene Stadt der Kalifen war zweieinhalb Jahrhunderte lang die glanzvollste Metropole des
Islams. Christen, Juden und Moslems
lebten hier viele Jahre in friedlicher Eintracht.
Córdoba ist ein einziges Labyrinth an Gassen. Das Herzstück von Cordoba ist das alte, als Juderia bekannte Judenviertel.
Wie auch in anderen mittelalterlichen Städten, ließen sich auch in Córdoba die Juden in eigenen, von anderen isolierten Vierteln nieder. Das Judenviertel in Córdoba muss wegen seiner Nähe zum Machtzentrum und der Stadtmauer sehr großflächig und von großer Bedeutung gewesen sein. Trotz der beträchtlichen Reduzierung des ehemaligen Judenviertels, ist heute noch ein Teil davon erhalten. Eine Wanderung durch dieses Viertel gibt uns ein Gefühl, dass sich in den letzten Jahrhunderten wenig geändert hat. Lässt man sich durch die verwinkelten Gassen dieses Stadtteils treiben und wirft dabei einen Blick in die blumengeschmückten Innenhöfe der Häuser, so kann man noch die einstige Pracht und Atmosphäre des Ortes erahnen. Dank ihrer weiß gekalkten Wände, von denen bunte Geranien herabhängen, und dem Blick auf den Glockenturm im Hintergrund, ist die Callejón de las Flores, die Blumengasse, wohl die schönsten der vielen Gassen in der Altstadt.

Schöne, vergitterte Eisentüren schirmen die privaten Partio-Gärten, die blühenden Innenhöfe, von der Straße ab. Aber ein Blick lohnt sich.
Die Große Moschee, die Mezquita, erinnert mit ihren 856 noch erhaltenen Säulen an einen Palmenhain. Mitten in diesen Säulenwald wurde im 16. Jahrhundert eine Kathedrale errichtet, die die unterschiedlichen Konzepte christlicher und islamischer Architektur auf engstem Raum vereint. Die Moschee von Córdoba ist ein Höhepunkt der Weltarchitektur, das wichtigste Beispiel der islamischen Baukunst im Westen, und einer der bedeutendsten Bauten überhaupt, sowohl seiner technischen und ästhetischen Innovationen, als auch wegen seinem Einfluss auf die Kunstgeschichte.
Man betritt die Moschee durch den Hof. Hier wachsen Orangenbäume und Palmen, wo sich einst die Gläubigen vor dem Gebet wuschen. Obwohl die Moschee im Laufe von 200 Jahren erbaut wurde und die Erweiterungen kein Ende nahmen, blieb doch immer das ursprüngliche Bauwerk erhalten, vielleicht aus Achtung vor seinen Erbauern, vor allem aber weil es alle Elemente und technische und ästhetische Neuerungen eines perfekten Bauwerks enthielt. Beim Eintreten in die Moschee von Córdoba überkommt einem das Gefühl, einen Unvergleichlichen und heiligen Ort zu betreten, einen Raum der sich in alle Richtungen ausdehnt, in dem man transparente Bögen, die fast ohne Stütze wie schwerelose Palmen schweben. Die Säulen streben mit ihren Kapitellen immer höher, wie Äste, die das Licht suchen. Die weißen und roten Keilsteine verstärken den Eindruck, dass der Raum sich immer wiederholt und sich zu der nie erreichbaren Grenze der horizontalen Weite hin ausdehnt.
Zurück über die Römer-Brücke erreichten wir das Restaurant El Mirador in Córdoba, dort gab es für uns: Kicher-Erbsen-Suppe,
Schweine-Kotelett gegrillt mit Pommes und Salat, Vanille-Schoko-Dessert.
Der Bus holte uns wieder ab und brachte uns zum Campingplatz.
Cpl. Gebühren, Bus Reiseleitung, Essen. Eintritte

 


14. Tag
Samstag, 27.03.2010
Abfahrt nach Sevilla
Sevilla liegt im Südwesten und ist die
Hauptstadt von Andalusien.
Endlose Olivenhaine zeichnen ein Muster in die Landschaft. Diese langlebigen Bäume sind für die hiesige Wirtschaft von großer Bedeutung. Wir fahren durch das größte Olivenanbaugebiet Spaniens. Ebenfalls typisch für diese Landschaft sind die sanften Hügel, bedeckt mit Reben.
Sevilla liegt wunderschön am Guadalquivir-Fluss. Auf der Fahrt zum Campingplatz mussten wir Dietrich und Rosa mit ihrem Mobil irgendwo,
ca. 20 km vom Campingplatz in der Pampa alleine zurücklassen. An ihrem Fahrzeug ist das Kupplungsseil gerissen. Der ADAC wurde informiert. Aber vor Montag wird nichts zu machen sein. Ein PKW-Fahrer hielt und bot Hilfe an. Und er konnte helfen. Telefonisch gab er die Panne durch und ein Werkstattwagen kam und reparierte das Mobil provisorisch. Das Originalteil wurde bestellt. Dietrich und Rosa wurden bis zum Campingplatz eskortiert.
Sie verfuhren sich also nicht.
Unser Campingplatz liegt nur 14,5 km von Sevilla entfernt. Es ist ein überwiegend ebenes und parzelliertes Gelände mit vielen duftenden Orangenbäumen.
Cpl. Gebühren
Auf diesem Campingplatz bleiben wir bis Sonntag, den 04.04.2010
Der Campingplatz ist voll. Hat man hier nicht reserviert, hat man kaum eine Chance, einen Platz zu bekommen. Die Semana Santa mit ihren weltberühmten Prozessionen beginnt am Palmsonntag,
Sevilla - eine Stadt mit vielen Facetten

 

Sonntag 28.03.2010
Heute haben wir einen Tag zur freien Verfügung.
Endlich Sonne, man kann draußen sitzen und nichts tun!!
Die Teilnehmer, die nicht unterwegs waren, trafen sich zur gemeinsamen Kaffeetafel zum klönen.
Camping Villsom
Ctra. N IV, km 554,8
41700 Sevilla/Dos Hermanas
Tel./Fax: 003495-4720828

 

 

Montag 29.03.2010
Um 9.00 Uhr holt uns der blaue Bus „Rosa“ vom Campingplatz ab.
Unser erster Stopp ist der
Parque Maria Luisa. Mit seinen Brunnen, Blumenbeeten und alten Bäumen ist er ein ideales Erholungsgebiet. Der Park, 1929 errichtet, ist bis heute einer der beliebtesten Tummelplätze der Sevillana.
Sein Zentrum bildet das gewaltige Halbrund der Plaza de Espana, durchzogen von einem Wassergraben mit mehren keramikverzierten Brücken und im weitem Bogen eingerahmt vom Palast de Espana, mit einem unverwechselbar andalusischen Flair.
Bei näherem Hinsehen entpuppt sich die Fassade als eine Art historisches Museum der 50 spanischen Provinzen, die sich jeweils mit einem bedeutenden Ereignis ihrer Geschichte auf Buntkacheln verewigten.
Der Park gegenüber ist eine Oase der Ruhe mit jahrhundertealten Baumriesen, subtropischer Vegetation und kleinen Teichen.
Der Plaza América ist bekannt für seine weißen Tauben.
Wir bussen wieder ein und unser Blick fällt auf die legendäre ehemalige Tabakfabrik, heute hat die Universität dort ihren Sitz. Die aufreizenden Cigarreras, die in Sevillas Tabakfabriken arbeiteten, inspirierten als Vorlage für die berühmte Oper Carmen. Schauplatz von der Oper Carmen ist ein Platz vor dem Tor der Tabakfabrik, wo heute Studenten ein- und ausgehen.

Die Kathedrale, die Santa Iglesia Cathedral, wurde an dem Platz der Hauptmoschee von Sevilla errichtet. In ihrer Länge, Breite und Höhe ist diese gotische Kathedrale die größte Kirche Spaniens und die drittgrößte Kirche des Christentums nach dem Petersdom in Rom und
Sankt Paul in London.
Der Orangenhof und der Turm La Giralda –einst Minarett des Vorgängerbaus, heute das Wahrzeichen der Stadt- bilden die einzigen Überreste der islamischen Moschee.
Der monumentale Hochaltar gilt in seiner Art als die herausragendste Bauleistung der Christenheit; die Ausführung zog sich über achtzig Jahre hin.
Unsere Führung durch die Kathedrale war beendet und wir hatten Freizeit.
Es fing an zu regnen und dann zu schütten. Die Händler, die Regencape und Regenschirme verkauften, machten ein Geschäft.
Auf unserer Reise hatten wir bisher kaum Regen. Aber heute hatten wir einmal Regen, der uns sehr gestört hat.

Sevilla - Ihre einzigartige, lebhafte Altstadt mit ihren romantisch verschlungenen Gässchen, blühende, duftende Gärten und zahlreiche historische Bauten verleihen der Stadt in der gleichnamigen Provinz ihre besondere Schönheit.
Die Fülle an kulturellen Elementen, die die Viertel der Stadt hervorbringen, ist typisch für den vielseitigen Charakter der andalusischen Kultur.
In der Osterwoche (Semana Santa) ist Sevilla der christliche und kulturelle Mittelpunkt und Ausdruck spanischen Lebensgefühls pur.
Natürlich ist Sevilla in diesen Tagen die Hochburg touristischen Lebens.
Bei einem Spaziergang durch Sevillas Viertel wird die imposante Geschichte der Stadt deutlich, da die unterschiedlichsten Elemente zu finden sind. In dem Viertel Santa Cruz befand sich in der Vergangenheit die Judería, das Judenviertel, in dem heute noch der Alcázar steht, die ehemalige arabische Festung.
Nach der Mittagspause besuchten wir den Alcázar mit seiner morgenländischen Pracht und seinen wunderbaren, vom Straßenlärm abgeschiedenen Gärten. Er gehört zum absoluten Muss eines jeden Sevilla-Besuchers. Vom Innenhof aus kommen wir in dem mit prächtigen Stuckornamenten verzierten Gerichtssaal, an dem sich der Stuckhof mit seiner siebenbogigen Arkade anschließt, die sich im Wasser spiegelt.

 

Dienstag 30.03.2010
Heute feiern wir unser Bergfest
Werner und Ingrid haben Grillgut gekauft.
Die Frauen machen Salate, sodass ein vielfältiges Salatbuffet entsteht.
Sangria, Bier und nichtalkoholische Getränke gehen aus der Gemeinschaftskasse.
Das Wetter meint es gut und wir sitzen bis zum Einbruch der Dunkelheit draußen.

 

Mittwoch 31.03.2010
Tag zur freien Verfügung
Wir treffen uns um 10.00 Uhr um mit dem öffentlichen Bus nach Sevilla zu fahren. In der heiligen Woche vor Ostern erlebt jede Stadt in Andalusien dutzende Prozessionen.
Die Semana Santa in Sevilla ist die bedeutendste und bekannteste in ganz Andalusien, deren Ursprung bis weit ins Mittelalter zurückgeht. Im Jahr 1604 legte ein Kardinal den Grundstein für den Prozessionsweg, wie er heute noch üblich ist. Er ordnete an, dass alle Bruderschaften Sevillas auf ihrem Bußweg die Kathedrale zu besuchen hätten.
Unser Ziel ist es, die Prozession im Stadtteil San Bernardo zu sehen.
Auf dem Weg dahin wurden die PKWs gnadenlos abgeschleppt, die Straßen mit Hochdruckreinigern gesäubert und die Balkone mit roten Samt-Tüchern behangen.

Wir haben die Kirche erreicht. Die Altäre mit dem gekreuzigtem Jesu und der Gottes-Mutter waren prachtvoll geschmückt und standen zur Abholung bereit.
Pünktlich begann die Prozession. Die Nazarenos mit ihren spitzen Capirots führen sie an. Ein großes Holzkreuz eröffnet die Prozession und bahnt sich den Weg für den Zug. Jetzt kommt ein Teil der Büßer. Sie gehen in Zweierreihen und tragen große Kerzen und sind zum Teil barfuß. Teilweise sind auch Silberstäbe und die Fahnen der Bruderschaften zu sehen. Musikkapellen begleiten die Bruderschaften. Es folgen Büßer, die Holzkreuze tragen. Der erste Paso
–der Altar-, der eine Szene aus der Leidensgeschichte Jesu darstellt, wird von
ca. 40 Männern auf den Schultern getragen. Der Paso, der die Prozession abschließt, zeigt eine Statue der Jungfrau Maria und ist mit einem Baldachin bedeckt.
Der Beginn und Endpunkt jeder Prozession ist das Viertel, in dem die Bruderschaft ihren Sitz hat, das ist meistens eine Kirchengemeinde. Der Auszug wird von den Angehörigen und Freunden der Büßer beobachtet und gehört zu den emotionalen Momenten einer Semana-Santa-Prozession.
Die Prozession, die wir gesehen haben, begann um 14.00 Uhr am Parroquia de San Bernardo und endet um 01.30 Uhr. Wir haben nur den Auszug aus der Kirche gesehen und standen bis um 16.00 Uhr an der ersten Straßen-Biegung.

Die Kinder bekamen von den Büßern Bonbons und die Erwachsenen religiöse Bildchen. Die Büßer –die Nazarenas- dieser Bruderschaft trugen lila Kutten mit schwarzen Gewändern und Spitzhüten –Capirotes-. Diese Spitzhüte bedecken das ganze Gesicht und reichen bis zur Schulter. Wir haben die Büßer und die Altare anfassen können. Noch näher kam man nicht dran.
Wir machten uns auf dem Weg Richtung Bus.
Unterwegs suchten wir noch eine Lokalität und landeten schließlich in einer Tapasbar. Dort gab es alles: Toilette, Mineralwasser, Kaffee und auch Tapas.
Mit dem Bus fuhren wir wieder zum Campingplatz und waren k.o.
Das Kupplungsseil ist da, das Wohnmobil von Dietrich wurde heute repariert.

 

Donnerstag 01.04.2010
Tag zur freien Verfügung
Frauenrunde zum Sektempfang
Heute genießen wir es, einmal nichts zu tun. Das Wetter ist auch in Ordnung. Morgens noch etwas frisch. Aber in der Sonne ist schön, wenn nicht sogar zu heiß.
Heidrun hat zu einem Gläschen Sekt geladen. Und in kürzester Zeit saß eine große Frauenrunde zusammen.

 

Freitag 02.04.2010
Am Karfreitag gelangt die Zeremonie zu ihrem Höhepunkt. Einen Tag vor Ostern endet sie. Die Figurengruppen, werden tagsüber aber auch nachts durch die Straßen getragen, mit zeremoniellem Prunk und bildnerischer Rhetorik. Mit Tribünen und Girlanden, Fahnen und Kreuzen werden die Szenen als aufwendiges Fest der Sinne gestaltet.
Heute holt uns um 9.00 Uhr der Bus vom Campingplatz ab. Er bringt uns nach Sevilla. Dort kann jeder sich den Tag gestalten, wie er möchte. Einige von uns besuchen die Prozession in Macarena, die in der Nacht begonnen hatte und um 14.00 Uhr enden soll. Wir besuchen die Kathedrale. Sie war schon aufgeräumt. Dort feierten die Priester und Diakone ihren Dankgottesdienst. Für Besucher war dieses Kirchenschiff gesperrt. Der Fussboden war mit Kerzenwachs bedeckt. Uns stellt sich die Frage; Wie kriegen die das nur wieder sauber?
Wir besuchen das Judenviertel mit den verwinkelten Gassen und treffen immer wieder auf Prozessionen.
Wir schlendern durch Parks mit unglaublichen Gummibäumen, deren Alter wir nicht schätzen können.

In einem Straßenkaffee nehmen wir ein zweites Frühstück ein.
Um 14.30 Uhr legte das Ausflugsschiff in der Nähe des goldenen Turms ab.
Der Turm war im 12. Jh. ein Verteidigungsturm, heute ist er das Schiffsmuseum der Stadt. Hier beginnt unsere einstündige Schifffahrt auf dem Guadalquivir. Bei strahlendem Sonnenschein lassen wir die Stadt vorbeiziehen. Vom Wasser aus betrachten wir das emsige Treiben neben dem Fluss und auf den Brücken. Wir sehen die alten und auch die neuen Brücken, die für die Expo´92 gebaut wurden.
Um 16.00 Uhr holt uns der Bus vom vereinbarten Treffpunkt wieder ab und bringt uns zum Campingplatz.
Cpl. Gebühren, Bus

 

03.04.2010
Karsamstag
Von unserem Standort in Sevilla unternehmen wir einen Busausflug nach Jerez de la Frontera, mit Besuch der königlichen Reitschule und der Bodega Tio-Pepe
Jerez ist aristokratischer Sitz der Weinkathedralen und Zuchtpferde.
Pferde gehören zum andalusischen Leben seit eh und jeh. Zweifellos ist Jerez de la Frontera die Pferdehauptstadt Andalusiens. Jerez ist das Zentrum spanischer Pferdezucht. Wir besichtigen das Gestüt Yeguda de La Cartuja. Dort werden die „Kartäuser“ gezogen. In der Reithalle waren die Zuschauerplätze fast alle besetzt. Es war lausig kalt. Aus allen Ecken zog es. Alle Sparten des Reitsports wurden vorgeführt: die Fohlen mit ihren Müttern, die wilden Einjährigen, eine Dressur mit Hengsten, die Sportkutschen, die klassische Kutschenfahrt und die klassische Dressur. Die Vorführung war super.
Seit Oktober letzten Jahres hat es hier immer wieder geregnet, berichtete Sandra. Sie führte uns durch das Gestüt. Zwischendurch gab es auch mal trockene Tage, aber dann hat es wieder geschüttet. Bis jetzt. Das gab es in den letzten 50 Jahren nicht. Eine komplette Ernte ist schon ausgefallen.
Die Ländereien sind im wahrsten Sinne des Wortes: abgesoffen.

Anschließend brachte der Bus uns nach Tio Pepe. Der wichtigste Grund, für einen Besuch von Jerez ist, eine Kellerei aufzusuchen und Sherry probieren. Gonzáles Byass, bekannt als Tio Pepe, bietet u.a. eine der umfassendsten Führungen seiner Kellerei an. Eine Schweizerin weihte uns in die Geheimnisse
des Sherrys ein. Bei einem Imbiss: Brot mit Schinken und Käse, probierten wir auch Sherry.
Im Kiosk nebenan wurde eingekauft. Ein ganzer Bus und nur eine Kasse. Die Kassiererin war überfordert und fremde Gäste genervt.
Der Bus brachte uns wieder zum Campingplatz

Fritz hat heute Geburtstag.
Um 18.00 Uhr wurde das Geburtstagslied für Fritz einstudiert.
>60 ade 70 olé < war das Motto.
Wir kamen alle, um zu gratulieren und ließen ihn hochleben.
Alwin und Lisa haben auch etwas vorbereitet und gaben es zum Besten.
Bei Fritz gab es einen Geburtstagtrunk oder auch zwei und Knabbereien.
Als es zu kalt wurde, zogen wir uns nach und nach zurück.
Nur der harte Kern blieb etwas länger.

 

 

04.04.2010
Ostersonntag
Ein weiterer Busausflug bringt uns zu den römischen Ausgrabungsstätten Italica und Carmona. Der Bus holt uns um 9.00 Uhr vom Campingplatz ab.
Nur 9 km von Sevilla entfernt liegt Itálica. Itálica wurde 206 v.Chr. als eine der ersten römischen Städte in Spanien gegründet. Diese Ausgrabungsstätte ist ein sehr weiträumiges Gelände. Wir können auf den Resten von Straßen und Villen umherwandern.
Es blieb wenig übrig von den Tempeln und Bädern, da viele Steine im Laufe der Zeit von Bauarbeitern geplündert wurden.
Die Straßen zeichnen sich durch ihre große Breite und die in Säulengängen verlaufenen Gehsteige aus. Noch heute sind der Steinplattenbelag und die Randsteine der Straßen, sowie die Fundamente der Pfeiler der Säulengänge zu sehen. Die Straßen treffen im rechten Winkel aufeinander und bilden rechtwinkelige Blocks verschiedener Größen. Diese beherbergen eine Reihe von Wohnhäusern, an denen die reichhaltigen und verschiedenartigen Mosaike zu bewundern sind. Im Herzen der Stadt befinden sich die Überreste des Amphitheaters mit einst 25 000 Plätzen.
In der Nähe gibt es eine Ausstellung zu den Funden der Stätte, obwohl sich vieles im Museum in Sevilla befindet. Nachdem wir uns einen Kaffee in der Bar gegönnt hatten, brachte der Bus in das etwa 30 km entfernte Örtchen Carmona.

Wir wollen uns die Nekropole, die etwas außerhalb von Carmona liegen, ansehen.
Über 900 Gräber sind über den Hang verteilt. Am interessantesten sind die großen Grabanlagen del Elefante und de Sevilla, in denen man sich offenbar nach dem Tod häuslich einzurichten gedachte.
Carmona liegt auf einem Bergrücken inmitten einer fruchtbaren Ebene. Bereits vom weitem grüßt der vier Kilometer lange Ring der Befestigungsmauern, der die Altstadt umgibt. Gegen den Horizont zeichnet sich die Silhouette zahlreicher Kirchen ab, und auf dem Burgberg thront die einst maurische Festung. Beim Anblick des Glockenturms der Kirche San Pedro, meint man das Wahrzeichen Sevillas vor Augen zu haben. Nicht zufällig wurde der Turm
la Giraldilla getauft. Selbst die Wetterfahne ist identisch. Für die Höhe reichte wohl das Geld nicht.
Eindrucksvoll ist das alte Römertor, die Puerta de Sevilla. Hier beginnt die hübsche Altstadt. Wir machen einen Rundgang durch die kleinen weißen Gassen bis zum Marktplatz. Schöne Häuser umrahmen den Platz, eines vollkommen mit Fliesen gekachelt, andere mit hübschen maurischen Fassaden.
In einem kleinen Straßenlokal nehmen wir unser Mittagessen ein.
Um 16.00 Uhr geht es zurück zum Campingplatz.

 

24. Tag

Montag, 05.04.2010
Abfahrt nach Ronda Auf einer grandiosen Bergstrecke fahren wir durch
die berühmten andalusischen „Weißen Dörfer“
wie z.B. Arcos de la Frontera
Die Häuserfassaden werden von den Bewohnern immer wieder weiß gekalkt, daher stammt der Name "Pueblos blancos - weiße Dörfer". Sie sind oft wie Nester in die Bergumgebung eingefügt. Rote Ziegeldächer, schmale Gassen und zumeist eine Burg vervollständigen das Bild.
Dietrich könnte auch Pech heißen: Am Campingplatz angekommen kriegte er keinen Rückwärtsgang rein.
Also wieder eine Werkstatt suchen. Auf dem Weg zur Werkstatt flog ihm die Dachluke weg und beschädigte einen Pkw. Jetzt hat er auch noch einen Versicherungsschaden.
Erst einmal heißt es, die Luke irgendwie zu schließen. Mit einem Teppich, Plastik-Deckel und Klebeband muss die Konstruktion erst einmal eine Zeitlang halten.
Auch Werner hatte heute Pech. Seine Dachluke flog bei heftigem Wind auch vom Dach. Sie konnte aber provisorisch geflickt werden. Cpl. Gebühren
Camping El Sur
Carretera Ronda-Algeciras, km 1,5-
Tel. 952875939 Fax 952877054
Apartado de correos 127.-Cp
29400 Ronda Malaga info(at)campingelsur.com
www.elsur.com

 

25. Tag

Dienstag, 06.04.2010

Ronda und Umgebung Die einzigartige Lage Rondas macht die Gebirgsstadt zu einem der beliebtesten Ausflugsziele der Costa del Sol.
Heute Morgen treffen wir uns alle an der Rezeption und gehen zu Fuß ins nahegelegene Ronda.
Unser heutige Stadtführer heißt Jesus –das ist hier ein geläufiger Name-.
Es gibt Städte, die irgendwo zwischen Legende und Wirklichkeit einzuordnen sind und eine davon ist Ronda.
Als hätte die mächtige Axt eines Giganten das Plateau gespalten, trennt eine tiefe Schlucht die arabische Altstadt vom neueren Stadtteil, der nach der christlichen Eroberung errichtet wurde. Eine Brücke spannt sich seit dem 18. Jh. über die Schlucht und verbindet die Altstadt mit der Neustadt. Die 100 Meter tiefe Schlucht „Tajo“ durch die sich tief unten der kleine Fluss schlängelt, teilt die Stadt in zwei Hälften und ist zum Wahrzeichen Ronda´s geworden.
Das Stadtbild selbst besticht mit schmucken, weiß getünchten Häusern und alten Adelspalästen.

Über den fast senkrechten Steilwänden kleben wie Schwalbennester Häuser und hängende Gärten. Und im Grunde der Tajo-Schlucht schimmert das silberblaue Wasser des Rio Guadalevin.
Die atemberaubende Lage ist zweifelsohne eine der größten Attraktionen Rondas.
Stolz und trutzig wie ein Adlerhorst liegt es in 750m Höhe auf einem Hochplateau, umgeben von mächtigen Gebirgszügen, die bis zu 1600m hoch aufragen.
Die Stierkampfarena von Ronda ist wegen ihrer Geschichte und ihrer Architektur, eine der ältesten von Spanien und als eines der besten in dieser Art noch existierenden Denkmälern anerkannt.
Unser Abendessen nehmen wir im Campingplatz-Restaurant ein.
Es gibt: Einen Vorspeisen-Salat mit Brötchen und Butter Schweine-Lendchen (sehr dünn gebraten und recht übersichtlich auf dem Teller drapiert) Gemüse und Bratkartoffeln Pudding mit Karamellsoße
Zum Abschluss gab es, wer mochte, Cafe con leche.
Wir tranken dazu Rotwein
Cpl. Gebühren, Reiseleitung, Essen

 


26. Tag

Mittwoch, 07.04.2010
Abfahrt nach Marbella, Cabopino
Auf einer grandiosen Bergstrecke fahren wir durch die berühmten andalusischen „Weißen Dörfer“. Die Ortschaften sehen aus wie an den Felswänden geklebt, nahezu wie Schwalbennester.
Die Straßen waren gesäumt von gelblühenden Mimosen-Bäumen.
Sie wachsen hier wie Unkraut.
Aber sie sind schön anzusehen. Und endlich haben wir wieder das Meer gesehen.
Der Campingplatz liegt in einem Kiefernwald.
Die Stellplätze sind klein und durch das Wurzelwerk sehr beengt.
Gegen die Schräglage hatten alle zu kämpfen, ob Wohnwagen oder Wohnmobil.
Bis alle einigermaßen standen verging schon eine Weile.
Das Meer konnte man über eine Brücke erreichen.
Cpl. Gebühren
Camping Cabopino
A7 – km. 194,7 Dalida Cabopino
29600 Marbella . Malaga Espana
Tel/Fax +34952834373
info(at)campingcabopino.com
www.campingcabopino.com

 


27. Tag

Donnerstag, 08.04.2010

Busfahrt entlang der Costa del Sol Um 9.00 Uhr holt uns der Bus vom Campingplatz Cabopino ab.
Es geht nach Marbella. Marbella hat eine schöne Altstadt, die sich trotz des Touristenrummels ein sympathisches Flair bewahrt hat. Die romantischen Gassen rund um die mit Orangenbäumen bepflanzte Plaza des los Naranjos und die Reste der ehemaligen maurischen Stadtbefestigung tragen sicherlich dazu bei. Aber auch dieses Städtchen hat seine Gauner.
Jetzt traf es Fritz: Er wurde mit einer Flüssigkeit von oben bis unten besudelt. Sofort war ein Passant zur Stelle. Er wollte Fritz behilflich sein, seine Kleidung mit Mineralwasser -was er zufällig bei sich hatte- in einem Hauseingang zu reinigen. Dieser Hilfsbereite verschwand aber sofort, als die Freunde von Fritz auftauchten.
Ein Schelm, der Böses denkt!! Fritz hatte Glück, er wurde nicht beraubt, obwohl schmutzige Kleidung ärgerlich genug ist.
Der Platz der Orangenbäume ist das Ergebnis einer städtischen Neuordnung, welche durch die Eroberer durchgeführt wurde. Auf diesem Platz findet man das Ayuntamiento, das Rathaus. Gemeinderatssitzungen finden häufig öffentlich zugänglich statt. Der Plaza de los Naranjos ist immer noch das neuralgische Zentrum der Stadt. Nicht weit von dem ehemaligen Hospital Bazan Bauwerk erhebt sich die Kirche Capilla Santiago Apóstol. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert. Ihre Struktur ist der Grundriss einer Basilika und sie hat drei Schiffe im Barockstil. Ihr Steinportal ist im Rokokostil errichtet worden.

An einer langgezogene Bucht mit den hohen Bergen des Hinterlandes im Rücken liegt diese Stadt landschaftlich sehr schön. Eine der schönsten Straßen der Stadt und eine von Europas berühmtesten Strandpromenaden ist die Avenida del Mar. Sie ist fast schon ein Wohnzimmer für die Bewohner dieser Stadt. Die Avenida Del Mar war früher mit vielen Blumengärten, mit natürlich gestalteten Wegen und Parkbänke bedeckt. In den neunziger Jahren wurde sie in eine Tiefgarage umgewandelt. Jetzt sind die Wege mit Marmor und Stein bedeckt und dekoriert mit Marmor- und Bronzestatuen von Eduardo Soriano und Salvador Dali.
Fast unmittelbar an die Avenida del Mar schließt sich die Strandpromenade
Paseo Marítimo an.
Auf dieser Promenade gelangt man zum Yachthafen Puerto Banús.
Heute ist der Hafen Treffpunkt der "Reichen und Schönen"; die Liegegebühr beträgt z.T. 500.000 Euro pro Quadratmeter. Die größten Yachten sind bis zu 70 Meter lang. Vor allem reiche Araber gehen hier vor Anker.
Aber viele der Appartement-Hoch-Häuser haben schon bessere Zeiten gesehen.
Heute Abend waren wir im Cpl.-Restaurant essen.
Wir haben uns Nudeln mit Scampis bestellt und dazu gab es Vino tinto.
Cpl. Gebühren, Bus, Reiseleitung

 


28. Tag

 Freitag, 09.04.2010

Busfahrt nach Gibraltar Weithin sichtbar ragt der 425 m hohe Felsen von Gibraltar aus dem Meer. Gibraltar hat eine einzigartige strategische Lage an der Südspitze der iberischen Halbinsel, mit Blick auf die Straße von Gibraltar. Es ist mit dem Festland durch eine schmale Landenge verbunden. Diese dient gleichzeitig als Hauptstraße zur Grenze und als Fluglandebahn. Wir kommen zur spanisch-britischen Grenze, werden kontrolliert und der Bus wird mit Spürhunden untersucht. Eine Prozedere! Innerhalb der EU!.
Die Einfahrtstraße kreuzt – eine Kuriosum – die Landebahn des Flughafens und führt direkt ins Stadtzentrum. Die Ampel schaltet auf Rot. Es startet oder es landet ein Flieger. Das kommt etwa vier bis sechs Mal am Tag vor.
Die Stadt Gibraltar, am Westhang gelegen, bilden ein buntes Völkergemisch
verschiedener Nationen. Die bekanntesten Einwohner des Felsens sind jedoch die Berberaffen, die die Briten im 18. Jh. aus Nordafrika importierten. Sie leben auf dem Oberfelsen ein halbwildes Leben.
Manchmal veralbern sie auch gerne den fotografierenden Touristen.
Einige unserer Mitfahrer haben das erfahren dürfen.
Es heißt, solange die Affen auf Gibraltar leben, bleibe Gibraltar britisch. Hauptattraktion ist der Felsen selbst.
Wir steigen am Bus-Bahnhof von unserem Reisebus in einen Mini-Bus um. Einer dieser Klein-Busse bringt uns auf kurvenreicher Straße zum oberen Felsen.

Beim Leuchtturm machten wir einen Foto-Stopp. Hier ist der südlichste Punkt Europas. Der Leuchtturm ist 49 Meter über dem Meeresspiegel und hat eine Reichweite von ca. 37 Kilometern. Hier pustete uns der Wind mächtig um die Ohren, man hatte Schwierigkeiten, wackelfreie Fotos zu machen.
Weiter geht es mit dem Mini-Bus. Während der Fahrt gab es eine deutschsprachige, humorvolle Erklärung über Gibraltars Geschichte, Sitten und Bräuche.
Nächster Stopp ist die St. Michaels Höhle. Diese Höhle ist ein Besuch wert. Sie ist eine von etwa 150 Höhlen hier im Felsen. Diese riesige Tropfsteinhöhle diente während des Zweiten Weltkrieges als bombensicheres Militärhospital. Heute bestaunen die Touristen die Stalaktiten und Stalagmiten. In der ausgeleuchteten Höhle finden klassische Konzerte statt.
Von fast allen Punkten des oberen Felsen kann man das blaue Meer schimmern sehen. Und am Horizont erkennt
man das nordafrikanische Ufer.
Cpl. Gebühren, Bus, Reiseleitung, Eintritte

 


29. Tag

Samstag, 10.04.2010

Tag zur freien Verfügung
Heute kam ein deutsches Bäckerauto auf dem Campingplatz.
Wir kauften Brot, Brötchen und Kuchen.
Die Schüttelsuppe wird heute zu bereitet. Die Dosen wurden auf Brauchbarkeit überprüft. Der Inhalt der Dosen kam in den großen Topf. Der Speck wurde gewürfelt und gebraten. Die Zwiebel gehackt und auch gebraten und das alles kam in dem großen Topf. Die Wurst fehlt noch. Auch die wird geschnipselt und ab in den Topf. Jetzt heißt es rühren, rühren, rühren, damit nichts anbrennt. Würzen und abschmecken macht Ingrid. Und wie immer schmeckt die Suppe hervorragend!!!!!!
Wir bilden eine lange Tafel und gegessen wird gemeinsam.
Unsere Brandenburger hatten auch diesmal wieder eine Kostprobe aus dem Osten mitgebracht. Diesmal gab es Rotkäppchen-Sekt.
Ein Danke an Dagmar und Gerhard und an Elli und Horst.
Da wir auch alle Kuchen hatten, wurde die Kaffeetafel gleich dahinter gehängt.
Einige machten einen Verdauungs-Spaziergang zum Strand und die anderen harrten aus, bis die Sonne unterging.
Cpl. Gebühren,

 


30. Tag

Sonntag, 11.04.2010
Abfahrt nach Granada Es geht Richtung Westen bis Motril und dann Richtung Norden, auf der Straße 323 durch die Berge nach Granada.
Unterwegs besuchen einige unserer Fahrtteilnehmer die berühmten Höhlen von Nerja.
Karl und Bärbel fuhren zum einkaufen. Ein spanischer PKW –Fahrer hat nicht aufgepasst und ist ihm hinten drauf gefahren. Da Karl eine Anhängerkupplung an seinem Fahrzeug hat, ist ihm nicht viel passiert. Das spanische Fahrzeug hat eine heftige Delle.
Dank der Halskrause von Heidrun ging es Bärbel schnell wieder besser.
Heute feiern wir den Geburtstag von Werner.
Wir bringen ihm mit „Hoch auf dem gelben Wagen“ ein Geburtstagsständchen
Danach hoben wir das Glas und ließen ihn hochleben.
Werner und Linda haben eine Kleinigkeit vorbereitet, und wir ließen es uns schmecken.
Cpl. Gebühren
Camping Sierra Nevada, Granada
Tel.0034958150062
info(at)campingsierranevada.com
www.campingsierranevada.com

 


31. Tag

Montag, 12.04.2010

Mit Fahrgemeinschaften in die Sierra Nevada Granada ist die Provinz mit den größten Kontrasten. Hier befindet sich Spaniens höchster Berg (3482 m) und wir fahren Europas höchste Passstraße in Fahrgemeinschaften.
Windungsreich schlängelt sich die Gebirgsstraße von Granada aus bis nach Pradollano in die Sierra Nevada. Auf der Strecke bieten sich unterwegs immer wieder herrliche Ausblicke auf die Bergkette.
Das in 1700m Höhe gelegene Skidorf Pradollano ist das südlichste Skigebiet Europas. Es wurde in den 1970er Jahren aus dem Boden gestampft und anlässlich der Skiweltmeisterschaften 1996 beachtlich erweitert.
Auf den Pisten kommen Ski-Fans von November bis Ende Mai auf ihre Kosten.
Um 20.30 Uhr holten uns zwei Mini-Busse vom Campingplatz ab. Wir fahren die alte Hauptstraße entlang des Rio Darro´s. Hier sind die Straßen so eng, dass wirklich nur diese Mini-Busse Platz haben. Ein etwas größerer Pkw ist viel zu breit. Wir wollen zum Heiligen Berg, dem Sacramonte. In einer der berühmten Wohnhöhlen -den Tarantos- der Zigeuner wollen wir uns eine Zambra, einen Zigeunertanz anschauen. Einst war es ein spontanes Fest mit Gesang und Tanz, das die ganze Nacht dauerte. Die Zigeuner machten aus dieser Tradition eine öffentliche Schau. Etwa eine Stunde dauerte diese Schau.

Anschließend machten wir mit unserem Stadtführer eine Wanderung durch das nächtliche Albaicin. Albaicín ist ein unglaublicher Stadtteil von Granada und Teil des Weltkulturerbes der UNESCO. Albaicín entstand während der muselmanischen Zeit der Stadt und hat bis heute seine beeindruckende Architektur mit schmalen und doch sehr gepflegten Gassen behalten, die geradezu dazu gemacht sind, sich im Herzen Granadas zu verlieren.
Das älteste Stadtviertel gleicht noch heute mit seinem labyrinthartigen Gassengewirr einer arabischen Medina. Auf dem Platz vor Kirche de San Nicolás genießen wir einen herrlichen Panoramablick auf die Alhambra gegenüber.
Weite Teile der Altstadt sind für Privat-Autos gesperrt. Die kleine Geschäftsgasse mündet auf dem Marktplatz. Hier wird jeden Morgen Markt abgehalten. Kleine orientalische Teestuben und kleine Geschäftchen laden zum Bummeln ein. Aber jetzt herrscht hier nächtliche Ruhe. Nur Touris sind unterwegs. Zurück geht es wieder mit den Kleinbussen.
Cpl. Gebühren, Kleinbus, Reiseleitung, Flamenco

 

32. Tag

Dienstag, 13.04.2010

Fahrt nach Granada zur Alhambra und Generalife.
In ihrem letzen Königreich auf spanischem Boden hinterließen die Mauren ihr prächtigstes Erbe: die Alhambra. Mit der Alhambra wurde ein arabisches Märchen wahr.
Die festungsartige Palastanlage aus dem 14. Jh. zeigt arabische Bau- und Dekorationskunst in höchster Vollendung. Sie ist quasi die Quintessenz maurischer Zivilisation. Majestätisch dehnt sich die maurische Palastanlage auf dem Hügel vor dem Hintergrund der schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada aus.
Um 8.45 Uhr sind wir in Fahrgemeinschaften zum Parkplatz der Alhambra gefahren. Dort erwartet uns schon unser Reiseführer von gestern.
Da er durch die Alhambra nicht so große Gruppen, wie wir es sind, führen darf, hat er sich Verstärkung mitgebracht.
Die Eintrittskarten werden verteilt. Auf ihnen ist die individuelle Einlasszeit für den Nasridenpalast vermerkt. Die Alhambra ist eine Palaststadt mit Burganlage, Palastgebäuden, Gärten und einem Sommerpalast.

Die Puerta de la Justicia, das Tor der Gerechtigkeit, führt ins Innere der mauerumgebenen Palaststadt. Nach maurischer Tradition konzentriert sich die ganze Pracht des Königspalastes im Innern der Anlage. Schwerelos wirkt die filigrane Ausgestaltung mit Stuck, Holz und Keramik.
Die nasridische Fürstenresidenz ist das Zentrum der Alhambra und umfasst mehrere Gebäudekomplexe aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Die einzelnen Paläste sind um Innenhöfe herum angeordnet.
Der Myrtenhof liegt im Zentrum des Palastbezirkes.
Der Geruch von Myrte liegt über der Alhambra, allein schon dieser Duft macht sie einzigartig. Traumhaft spiegelt sich die Fassade in dem lang gestreckten Wasserbecken, das von immergrünen, duftenden Myrtenhecke gesäumt wird.

Wasser spielt eine wichtige Rolle in der Alhambra. Überall ist das Plätschern des Wassers zu hören. Für die arabischen Herrscher steht Wasser symbolisch für Reichtum und Wohlstand, fördert aber auch den Gleichklang der Seele.
Es war ein kostbares Gut, es bedeutete Leben. Die vielen Brunnen, Wasserläufe und Wasserspiele bezeugen die Wertschätzung, die das Wasser genoss.
Der wohl bekannteste Ort der Alhambra ist der Löwenhof, mit seinem von zwölf Löwenfiguren gesäumten Brunnen.
An diesem Brunnen nagt der Zahn der Zeit. Er wird restauriert.
Umgeben wird der Löwenbrunnen von 124 grazilen Säulen, die sich wie Palmen auffächern, die einem Säulenwald gleichen.
Von dort gehen die einstigen Privatgemächer der Herrscher ab.
Die Südseite des Löwenhofes öffnet sich in einem Raum. Hier schwebt eine herrliche sternförmige Stalaktitenkuppel, die sich in einem Marmorbrunnen widerspiegelt.

Der Weg zum Generalife mit dem Sommerpalast führt an der Kirche
Santa Maria vorbei, wo sich früher die Moschee der Alhambra befand.
Der Name der bezaubernden Gartenanlage bedeutet >Garten des Architekten<, womit –so vermutet man- der Schöpfer Allah gemeint ist. Von den früheren Gärten sind heute nur noch die stufenförmigen Terrassen erhalten.
Diese angebauten schmalen Beete breiteten sich bis zum Berggipfel hinaus. Von oben konnten alle auf einmal betrachtet werden. Die bestimmten Blumen und Obstbäume gaben jeder Oberfläche eine besondere Farbe. In den weitläufigen Gärten des Palastes ist der Aufenthalt auch an heißen Tagen angenehm.
Wasser bestimmt auch die Anlage der Gärten. Es kommt direkt aus der Sierra Nevada, speist die Brunnen und Becken des Parks und fließt durch ein komplexes Bewässerungssystem. Für die Araber war das Wasser auch ein Symbol für das Paradies.
Cpl. Gebühren, Reiseleitung, Eintritte und Fahrgemeinschaft, Parkgebühr

 


33. Tag

Mittwoch, 14.04.2010
Tag zur freien Verfügung
Die Stunden seien hier länger und gehaltvoller als in jeder anderen Stadt Spaniens. meinte einmal Granadas Dichter García Lorca;
Angesichts der Alhambra vor der Bergkulisse der Sierra Nevada mag man dem Dichter gerne Recht geben. Einige von uns fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt, um sich die Kathedrale oder sonstige Sehenswürdigkeiten anzusehen. Aber pünktlich zum gemeinsamen Abendessen sind die meisten zurück. Die Fahrtleitung hat Grillwürstchen spendiert.
Die Zutaten stellt sich jeder individuell zusammen. Ein Würstchen wurde als verschollen erklärt.
Es war weg und tauchte auch nicht wieder auf.
Man saß zusammen, bis es auch dem harten Kern zu kalt wurde.
Cpl. Gebühren, Würstchen

 


34. Tag

Donnerstag, 15.04.2010
Abfahrt nach Puerto de Mazarron Die „Sierra de Segura“ rechts,
die „Sierra de los Filabres“ links.
Wir fahren Richtung Westen an die Costa Calida und erreichen die Provinz Murcia. Dank des von den Mauren übernommenen Bewässerungssystems erstreckt sich hier eines der wichtigsten Obst- und Gemüseanbaugebiete Spaniens.
Der kleine Ort Puerto de Mazarron genoss dank dem Bergbau lange Zeit einen gewissen Wohlstand. Heute sind Fischerei, Landwirtschaft und ein eher bescheidener Tourismus die wirtschaftlichen Standbeine des Hafenstädtchens.
In der Nähe unseres Campingplatzes ist eine eigenartige Erosionslandschaft entstanden; Wind und Wasser haben aus dem gelben Sandstein bizarre Formen entstehen lassen.
Cpl. Gebühren
Camping Playa de Mazarrón
Poblado de Bolnuevo .
Mazarrón.Murcia.30877
Tel. 00349681506660.
Fax.0034968150837
camping(at)playamazarron.com
www.playamazarron.com

 


35. Tag

Freitag, 16.04.2010

10.00 Uhr Abfahrt
In Fahrgemeinschaften besuchen wir das kleine Fischerdörfchen La Azohia und wir sehen den Fischern über die Schulter.
Von dort aus geht es in Serpentinen über Schotterstraßen zum Kanonendeck.
Dort besuchen wir die Festungsanlagen von Cabo Tiñoso. Auf dem Cabo Tiñoso liegt die Batería de Castillitos in einer Höhe von 250 m über dem Meeresspiegel. Von dort hat man eine fantastische Aussicht. Schroffe Felsen, unter uns das Mittelmeer mit riesigen Schiffen. Es erinnert an Norwegen mit seinen Fjorden.
Diese Anlage wurde im Jahr 1929 zum Schutz der Marine-Stützpunkte gebaut und ist heute nicht mehr in Betrieb. Durch ein Kreuzfeuer mit der Schwesterbatterie Las Cenizas (bei Portmán) wurde verhindert, dass feindliche Schiffe ungesehen und ungestraft den Marine-Stützpunkt beschießen konnten. Der Eingang der Batería de Castillitos zu den Gruben und den Werkstätten ist mit Absicht in einem Stil gebaut, die eine mittelalterliche Burg darstellen.

Seit 1994 ist die Batterie aufgrund des Plan Norte nicht mehr in Betrieb. Geblieben sind aber 3 der Vickers-Kanonen. Es ist die einzige Geschützbatterie dieser Größenordnung, die nicht verschrottet wurde. Die Batterien gehören dem Heeresministerium.
Im Hafen von Cartagena sieht man nicht wie in anderen Küstenabschnitten Sport- und Fischerboote, sondern ausschließlich Kriegsschiffe.
Vom Restaurant aus sahen wir ein U-Boot in den Hafen einlaufen.
Das Marinemuseum hat für die traditionsreiche Seefahrerstadt eine besondere Bedeutung. Hier werden Navigationsinstrumente, Seekarten und Schiffsmodelle gezeigt.
Cpl. Gebühren

 


36. Tag

Samstag, 17.04.2010
Abfahrt nach Benidorm
Benidorm die Stadt der Superlative. Die Stadt der Gegensätze.
Im Sommer bevölkern 500.000 Urlauber feinste Strände und Hotels im Wolkenkratzerformat. Man nennt Benidorm auch das Las Vegas Europas.
Von genial bis grausam reichen die Urteile. Mit seinen rund 100 Apartment- und Hoteltürmen gilt Benidorm als Manhattan der Tourismusindustrie.
Die Strecke hierhin war relativ einfach. Nur das letzte Stück hat es in sich. Aber innerhalb der Stadt am Kreisverkehr lauerte Werner und brachte uns sicher zum Campingplatz.
Heute sind Bernd und Heidrun auf der Strecke geblieben. Sie hatten einen Reifenplatzer am Caravan auf der Autobahn. Er musste von der Autobahn runter und es dauerte bis der Reifen gewechselt und alle Formalitäten erledigt wurden.
Heinz hat heute Geburtstag.
Sein Geburtstagsständchen „Eine Seefahrt, die ist lustig…“ Heinz hat es sich nicht nehmen lassen, uns mit Getränken und Häppchen zu versorgen.
Camping Arena Blanca
Av.Doctor Severo Ochoá, 44
03503 Benidorm Alicante – Espana
0034965861889 0034965861107
info(at)camping-arenablanca.es
www.camping-arenablanca.es

Von unserem Campingplatz ist es nur ein kurzer Spaziergang zum
Benidorm-Palace.
Um ca. 20.00 Uhr machen wir uns alle gestylt und fein angezogen auf dem Weg, um einen unterhaltsamen Abend zu erleben. Wir wurden zu unseren Tischen geführt.
Ein exzellentes Menü wurde uns serviert:
Es gab Brötchen mit Butter gemischter Salat mit Früchten und Käse Gemüse-Creme-Suppe Fischterrine mit Gambas Pfeffersteak mit spanischem Kartoffelgratin
Zum Nachtisch eine Spezialität des Chefs: Mandel-Flan mit Karamell Zu dem Menü gehörte eine Flasche Wein für zwei Personen und eine Flasche Wasser. Zum Dessert gab es eine Flasche Cava Codorni 1551 Brut Natur.
Das Essen war reichlich und lecker.
Nicht jeder hat aufgegessen was serviert wurde.
Aber geschmeckt hat es allen.

Zu Beginn spielte ein Orchester und eine Sängerin gab ihr Bestes. Auch das Ballet International zeigte eine überragende Show. Der Flamenco war ein Super-Spektakel. Und die Silver Power hatten eine sagenhafte Körperbeherrschung. Alles sah so leicht und spielend aus.
Und nicht zu vergessen Toni Tonito, der Clown. Er war einfach Spitze. Die anmutigen barbusigen Mädchen boten eine geniale Show. Es war eine
angenehme Dinner Show. Nur die Musik war uns zu laut.
In der halb-stündigen Pause spielte die Kapelle und wer mochte, konnte tanzen. Zum Abschluss flogen bunte Luftballons vom Himmel und bei diesem Gehampel flogen auch die Rot-Weingläser um. Manfred durfte Sakko und Hose waschen.
Bei angenehmen Temperaturen machten wir uns um 1.30 Uhr auf dem Heimweg.
Es war ein sehr schöner Abend gewesen.
Cpl. Gebühren/Eintritt/Essen

 


37. Tag

Sonntag, 18.04.2010

Fußweg in den Park Mundomar
Wer Lust hatte, machte sich um 10.30 Uhr auf dem Weg zum Freizeitpark Mundomar. Es ist ein weitläufiges Gelände mit Gehegen, Kiosken und Spielplätzen. Mutige können sich mit Delphinen, Papageien oder Lemuren fotografieren lassen. Die Delphine und Seelöwen zeigen uns ihre Zuneigung und ihre Spiele in der Delphinshow und durch die großen Fenster in ihrem Becken. Schade war nur, dass man die Kommandos nicht verstehen konnte, sie waren auf Spanisch. Sehenswert war auch die Papageienshow. Die bunten Gesellen zeigten uns kleine Kunststückchen. Aber auch hier kamen die Kommandos auf Spanisch.
Cpl. Gebühren, Eintritte

 

 


38. Tag

Montag, 19.04.2010

Tag zur freien Verfügung Die Strände können wir vom Campingplatz gut zu Fuß erreichen.
Die Platja de Levante gehört zum Besten, was der Mittelmeerraum an Stränden zu bieten hat. Zusammen mit der Platja de Poniente bildet sie ein 5km langes Buchtenrund mit fast weißem Sand. Zwischen diesen Stränden schiebt sich ein Felsen mit Aussichtsplattform ins Meer vor. Vom sogenannten
Balcón del Mediterráneo, einer sechseckigen Aussichtsterrasse kann man die Aussicht genießen.
Cpl. Gebühren

 


39. Tag

Dienstag, 20.04.2010
Abfahrt nach Peniscola
Heute fahren wir durch eine Gegend,
die vielerorts wie ein fruchtbarer Riesengarten wirkt. Hier wächst die ganze Gemüsevielfalt, die unsere Märkte so bunt und reichlich machen. Am auffälligsten sind die Orangenplantagen, eine Vitamin-C-Fabrik, die halb Europa versorgt. Auch Mandeln, Oliven und Wein gedeihen hier.
Auf dem Weg hier her haben wir an der Maut-Zahlstelle Peniscola Dietrich und Rosa wieder einmal zurück lassen müssen. Die Einspritzanlage an seinem Mobil war defekt. Direkt an der Mautstelle war Polizeikontrolle. Diese sorgten dafür, dass das Fahrzeug abgeschleppt wurde. So haben Dietrich und Rosa auf dem Gelände der Autowerkstatt übernachtet.
Wir fuhren also nur mit drei Fahrzeugen weiter. Unterwegs wartete wieder Werner auf uns und brachte uns zum Campingplatz.
Cpl. Gebühren

 

40. Tag

Mittwoch, 21.04.2010
Peniscola mit der Burg ist sehr sehenswert und ist zu Fuß gut zu erreichen.
Peniscola liegt im Norden der Region Valencia an einer begünstigten Stelle des spanischen Mittelmeeres. Die alte Stadt, die von einer Festungsburg aus dem 14. Jh. überragt wird, liegt auf einem imposanten Felsen, der 64 m über dem Meer hervorragt und mit dem Festland durch einen Sandstreifen verbunden ist.
Camping Edén
Crta.CS Benicarló-Peniscola, km 6
12598 Peniscola
Tel. 0034964480562y 003496448044
Fax.0034964489828
info(at)camping-eden.com
www.camping-eden.com

Der Einfluss des Mittelmeeres durchsetzt alle Winkel dieser Meeresstadt; angefangen von ihrem Umriss, der als „ein im Meer gestrandetes Boot“ beschrieben wird, bis hin zu ihren engen gewundenen Sträßchen mit weißen oder hellblauen Häusern. Auf der breiten palmenbewachsenen Promenade, die sich dem Strand entlang streckt, reihen sich Cafeteria und Restaurants. Die Zone zwischen dem kleinen umwallten Ortskern, Fischerhafen und Stränden wird seit langem vom sommerlichen Ferienbetrieb geprägt.
Nur durch eine Straße ist unser Campingplatz vom Strand getrennt.
Um 16.00 Uhr lädt die Fahrtleitung zur gemeinsamen Kaffeetafel ein.
Pünktlich werden Tische und Stühle gerückt. Geschirr und Kaffe bringt jeder selbst mit. Heute gibt es leckere Obsttorten und Kaffee-Sahne-Torten, von Ingrid selbst aufgetaut und verteilt. Bei dieser Gelegenheit stellte uns Werner auch unsere Fremdenführerin für morgen vor. Elsbeth begleitet uns morgen nach Valencia.
Jeden Tag gegen 16.00 Uhr kann man am gesamten Küstenabschnitt die heim kehrenden Fischerboote beobachten. Schon von weitem erblickt man die Boote, die von kreischenden Möwen begleitet werden.
Der Fang des Tages wird im Hafen angelandet und zum Teil sofort vermarktet. Einige unser Mitfahrer wollten sich das nicht entgehen lassen und machten sich auf dem Weg zum Hafen. Aber sie sind zu spät, von den Fischerbooten war nichts zu sehen.
Cpl. Gebühren /Torte

 


41. Tag

Donnerstag, 22.04.2010

Abfahrt 8.00 Uhr Busfahrt nach Valencia. Pünktlich holt uns der Bus ab. Wir haben einen Reiseleiter, der sehr viel Wissen hat. Er erzählt die Geschichte Valencias, von Muselmänner und Ordensritter.
Er erzählt lange, ohne heiser zu werden und es interessant was er erzählt.
Valencia ist die drittgrößte Stadt Spaniens.
Valencia ist eine Stadt der Blumen und des Lichts. Tatsächlich darf Valencia stolz auf seine Gärten sein. In den Gärten gibt es zahlreiche Anlagen, geschmückt von einer Vielfalt von Skulpturen und Brunnen. Der Fluss Turia wurde um die Stadt herumgeleitet. Das ehemalige Flussbett fungiert heute als lange begrünte Promenade und führt an zahlreichen Denkmälern vorbei.
Zwei Stadttore zum mittelalterlichen Valencia mit seiner Stadtmauer sind noch erhalten geblieben.

Wo heute die Kathedrale steht, standen bereits ein römischer Tempel und eine maurische Moschee. Wo einst das Minarett war, ist heute der achteckige Glockenturm, eines der Wahrzeichen Valencias. 207 Stufen führen auf die Aussichtsplattform mit traumhaftem Blick über die Stadt. Aber nicht heute:
Heute ist es Nebel-verhangen.
Das Wassergericht in Valencia (Tribunal de las Aguas de la Vega de Valencia) ist die älteste Rechtsinstitution Europas. Jeden Donnerstag tagen acht Richter um kurz vor zwölf Uhr vor dem Aposteltor der Kathedrale.
Seit mehr als 1000 Jahren sprechen sie das Recht aus, falls sich Unstimmigkeiten unter Grundbesitzern bei der Bewässerung ihrer Felder ergeben. Die Entscheidungen des Wassergerichts waren endgültig und sind es auch heute noch, müssen also ohne Widerrede akzeptiert werden.
Die Capilla del Santo Cáliz beeindruckt durch ihr gotisches Sterngewölbe und ist der meistbesuchte Raum der Kirche. Wertvolle Kunstwerke schmücken die Seitenkapellen. Über den Hochaltar erhebt sich die gotische Kuppel, durch deren Alabasterfenster weiches Licht ins Gotteshaus fällt.

Der Bus bringt uns in die „Neu-Stadt“. Die Stadt der Künste und der Wissenschaft entstand im trockenen Flussbett des Rio Turia und ist längst zum Wahrzeichen Valencias geworden. An diesem einzigartigen Platz können Besucher spielerisch Künste, Natur und Technologien entdecken und verstehen lernen.
Allein schon die futuristischen Bauten aus Stahl und Glas lohnen einen Besuch.
In den vier Konzertsälen des Palau de les Arts werden Oper, Musik Ballet und Theater aufgeführt. In der Form eines blinzelnden Auges sind Planetarium, Kino und Lasershow integriert.
Man betritt die gesamte Anlage durch eine große Grünzone mit zahlreichen Pflanzen- und Baumarten, mit künstlichen Wasserbecken sowie Plastiken moderner Künstler.
90 Minuten fuhren wir wieder mit dem Bus zum Campingplatz zurück.
Cpl. Gebühren, Bus, Reiseleitung

 


42. Tag

Freitag, 23.04.2010
Abfahrt nach Santa Susanna / Barcelona Wir fahren von Peniscola an der Costa Azahar entlang.
Der herbe Duft von Apfelsinen liegt an der Küste der Orangenblühte fast ganzjährig in der Luft. Dann erreichen wir hinter Barcelona die Costa Daurada. In zahlreichen quirligen Touristenorten tobt das Urlaubsleben, während im Hinterland in den wildromantischen Dorfensembles des Maestro Gebirges die Zeit stillzustehen scheint.
Dieses ist die letzte Station unserer Gemeinschaftsfahrt.
Santa Susanna liegt an der Costa del Maresma, einem Teilabschnitt der Costa Brava und bietet seinen Besuchern kilometerlange saubere Strände und riesige Pinienwälder, die sich bis hinunter ans Meer ziehen.
Ohne seine wichtigen Einnahmequellen -die Landwirtschaft- zu vernachlässigen, hat sich Santa Susanna ganz auf Touristen eingestellt, die ihren Urlaub an der Costa Brava verbringen möchten.
Camping Bon Repos
Santa Susanna
Tel. 0034937678475
www.campingbonrepos.com
info(at)campingbonrepos.com

 


43. Tag

Samstag, 24.04.2010

Tag zur freien Verfügung Abschiedsabend mit gemeinsamen Essen am Büffet
Hier endet nun unsere Gemeinschaftsfahrt. Noch einmal war für uns der Tisch gedeckt. Man blickt vom Tisch aus auf das Wasser. Irgendwo ist Wehmut,
aber auch Freude auf zu Hause.
Das Buffet ließ keine Wünsche offen. Der Wein schmeckte uns gut.
Werner ließ unsere Reise im Schnelldurchgang noch einmal Revue passieren.
Alle Höhepunkte hatten wir noch einmal vor Augen.
Werner und Ingrid dankten unseren Gruppenleitern, die es auch nicht immer leicht hatten, für das sichere Ankommen an den Ziel-Plätzen.
Auch die Teilnehmer der 272. Gemeinschaftsfahrt dankten Werner und Ingrid für ihre Bemühungen. Nach reiflichen Überlegungen wurde das Geschenk ausgesucht. Das eine haben die zwei schon, das andere brauchen die zwei nicht und das wieder andere ist zu teuer….
Die Brandenburger hatten die Idee, das Abschiedsgeschenk in Form einer Spanien-Schürze, auf der alle unsere Namen standen, zu überreichen.
Mit launigen Worten, hat Gerhard das Geschenk überreicht.

Was noch fehlte war ein Gruppenfoto. Das wurde dann auch noch gemacht.
„Nehmt Abschied Brüder ungewiss…“
Mit der Camper-Hymne wurde die 272. DCC-Gemeinschaftsfahrt beendet.
Vielleicht trifft man die Eine oder den Anderen bei einer der nächsten Gemeinschaftsfahrten wieder.
Es war eine ereignisreiche und eindrucksvolle Reise.
Ein Dank an Ingrid und Werner Dühnen,
macht noch viele schöne Reisen und bleibt gesund.

im Mai 2010

Ursula Lapczynski

Die Pechvögel unserer Gemeinschaftsfahrt:
Horst:
Ab Santa Susanna
Bei jeder Anfahrt auf den Campingplätzen hat Horst Strom-Probleme
(Dank der magischen Hände vom Klaus, klappte es aber immer wieder)
Bei der Abfahrt in Mazarron ging die komplette Elektronik nicht, aber irgendwie klappte es auch da.
Heidrun und Bernd hatten auf der Autobahn einen Reifenplatzer
Manfred wurde eine Geldbörse gestohlen
Fritz wurde angespuckt und beinahe ausgeraubt
Dietrich: Das Kupplungsseil ist beim Wohnmobil gerissen
Die Aufstellhaube flog auf der Fahrt zur Werkstatt weg
Die Einspritzanlage war defekt, der Wagen blieb an der Mautstelle Peniscola liegen und musste abgeschleppt werden
Rosa bekam die Botschaft: Ihre Lagerhalle ist abgebrannt. Die dazugehörende Wohnung ist nicht mehr nutzbar.
Werner und Ingrid hatten auch ihre Dachhaube bei dem starken Wind verloren
Karl und Bärbel hatten einen Auffahr-Unfall, aber dank der Anhänger-Kupplung sind sie gut davon gekommen
Alwin; An seinem Mercedes ist das Automatikgetriebe defekt
(Reparatur ca. 7.000,00€), musste in Peniscola bleiben
Hans-Joachim; An seinem Subaru ist ein Radlager defekt,
auch sie blieben in Peniscola.


Teilnehmerliste Andalusien 2010
Werner und Ingrid Dühnen
Oldenburg
Fahrtleiter
Karl, Bärbel u. Detlef Gödicke
Freudenberg
Gruppe 1
Manfred u. Heidrun Baczynski
Warstein
Gruppe 1
Bernd und Heidrun Iser
Leipzig
Gruppe 1
Hermann u. Renate Kirchhoff
Nordstemmen
Gruppe 1
Norbert u. Annegret Senger
Krefeld
Gruppe 1
Fritz u. Bärbel Schultz
Bochum
Gruppe 2
Hans-J. u. Meike Schacht
Bremen
Gruppe 2
Alwin u. Lisa Schockmann
Münster
Gruppe 2
Joachim u. Margret von Schoenebeck
Springe
Gruppe 2
Uwe u. Doris Schulz
Heidenheim
Gruppe 2
Horst u. Elly Detert
Neu-Zittau
Gruppe 3
Gerhard u. Dagmar Dahn
Erkner
Gruppe 3
Heinz u. Marlies Hagedorn
Bremen
Gruppe 3
Berni u. Gisela Nienaber
Rüdesheim
Gruppe 3
Werner u. Linda Preuß
Bad Brückenau
Gruppe 3
Horst u. Ellen Sauer
Leverkusen
Gruppe 4
Ernst u. Ursula Lapczynski
Hamm
Gruppe 4
Klaus Reinke u. Gisela Höhne-Reinke
Essen
Gruppe 4
Dietrich Engert u. Rosa Krysta
Gemmingen
Gruppe 4



 





Fotos: Ursula Lapczynski