Baltikum - St. Petersburg

305. Baltikum / 4 Tage Hotelaufenthalt in St. Petersburg
Litauen, Lettland, Estland, St. Petersburg 19.8. - 21.9.2012 - 34 Tage
Fähre Kiel – Klaipeda – Kiel
Kurische Nehrung, Königsberg, Vilnius, St. Petersburg, Tallin, Saaremaa, Riga
Mit dem Bus nach Kaliningrad (Königsberg) und 4 Tage St. Petersburg
Fahrtleiter: R. Barnett & H. Garbers
Drei Länder, drei Sprachen, drei Kulturen: Die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sind so verschieden und haben doch so vieles gemeinsam. Was sie eint und was sie trennt, erleben Sie in den Hauptstädten Tallinn, Riga und Vilnius: mittelalterliche Mauern und Kontore der Hanse, die Leichtigkeit des Jugendstils, barocken Überschwang - und ein modernes, vereintes Europa.. Lernen Sie Land und Leute kennen. Vielleicht der Beginn einer großen Liebe.In Kaliningrad zeigt sich Russland eher von seiner spröden Seite, in St. Petersburg dagegen elegant wie eh und je. An der Ostsee entlang reisen wir durch verschiedene Nationalparks - Meer und Strand, so weit das Auge reicht! Ein rundum abwechslungsreiches und entspannendes Abenteuer. 


Reiseprogramm
1. Tag Sonntag, 19. August 2012
Individuelle Anreise nach Kiel Campingplatz in der Nähe von Kiel
Begrüßung, Einweisung, Abendessen
2. Tag Montag, 20. August 2012
Fähre nach Klaipeda
Am späten Vormittag fahren wir zur Fähre Verladung der Fahrzeuge und Bezug der Kabinen. Abfahrt der Fähre.
3. Tag Dienstag, 21. August 2012
Auf See Fahrt Kleipeda – Nida
Ankunft in Klaipeda (Memel). Wir fahren weiter auf die Kurische Nehrung. Ein schmaler Landstreifen von 98 km Länge mit Breiten zwischen 3 km und gerade mal 380 m ist die größte landschaftliche Sehenswürdigkeit Litauens, allerdings gehört nur die Hälfte der Nehrung zu Litauen.
4. Tag Mittwoch, 22. August 2012
Busausflug Kaliningrad (Königsberg)
Wir fahren mit dem Bus ca. 50 km nach Kaliningrad, werden dort eine Stadtführung haben und kommen abends zurück nach Nida. Königsberg war einst der Sitz des Großmeisters des Deutschen Ordens, Residenz der Preußischen Könige und Hauptstadt der Provinz Ostpreußen. Sehenswert ist der restaurierte Dom, die alte Börse, sechs erhalten gebliebene Stadttore, darunter das Brandenburger Tor.
5. Tag Donnerstag, 23. August 2012
Busrundfahrt Kurische Nehrung
Die Kurische Nehrung besticht durch ein einmaliges Wechselspiel der Landschaften, an die Sahara erinnernde Sandflächen, die höchsten Dünen Europas, Schilfwiesen und Kiefernwälder. Wir besichtigen den Ort Nida, der mit 52 noch erhaltenen, alten Fischerhäusern die meisten Bauten dieser Art auf der Nehrung besitzt. Das Museum erzählt über das Leben und die Arbeit der dortigen Fischer. Wir sehen das Thomas-Mann-Haus, fahren zum „ Tal des Schweigens“, das man auch die Litauische Sahara nennt. Wir besichtigen auch Tote Dünen, das 9 km lange Dünenreich, die größte Kormorankolonie Europas, Juodkrante (Schwarzort) und den Hexenberg.
6. Tag Freitag, 24. August 2012
Schifffahrt Memeldelta
Schifffahrt ins Memeldelta mit Besichtigung von Heydekrug (Silute). Hier gibt es vor allem Natur zu sehen. Auffallend ist die Stille und Einsamkeit dieser Landschaft, in der die Natur noch in Ordnung ist, weil der Mensch nur ganz selten und wenig eingegriffen hat. Nur so entstand diese traumhafte Landschaft, die Frieden und Freiheit ausstrahlt.
7. Tag Samstag, 25. August 2012
Besichtigung Klaipeda und Palanga
Die wichtigste Hafenstadt Litauens. Tauchen sie ein in das Stadtleben an historischen Plätzen. Klaipeda hält viel Faszinierendes bereit: Handwerkergassen der Altstadt, alte Fachwerkhäuser, Theaterplatz, Simon-Dach-Brunnen, die Skulptur von „Ännchen von Tharau“, Marktplatz, Alte Post. Palanga Das Bernsteinmuseum in Palanga ist ein absolutes Muss und befindet sich in einem Neurenaissance Schloss, vom gleichen Architekten wie in Berlin die Gedächtniskirche. Mit 25.000 Exponaten gehört es zu den reichsten der Welt. Bernstein ist ein mehr als 40 Mio. Jahre altes Nadelbaumharz.
8. Tag Sonntag, 26. August 2012
Ruhetag
9. Tag Montag, 27. August 2012
Fahrt über Kaunas nach Vilnius
Die Störche passen sich dem Plastikzeitalter an und polstern ihre Nester mit Plastiktüten. Wir fahren durch das geschichtsträchtige Memelland, dabei wechseln sich landwirtschaftliche Nutzflächen und Wälder ab. Nachdem die russische Grenze nach Süden abgebogen ist fahren wir an der Memel entlang und haben schöne Ausblicke auf das noch natürlich belassene Tal. Kaunas ist die zweitgrößte Stadt Litauens und einen Zwischenstopp wert. Wir besuchen mit einer Führung die Altstadt, in der viele erhalten gebliebene Bauwerke zu finden sind. Neben den Ruinen der alten Festung findet man die turmlose Georgenkirche, das barocke Rathaus und die Freiheitsallee.
10. Tag Dienstag, 28. August 2012
Besichtigung Vilnius und Trakai
Vilnius (Wilna) die Hauptstadt Litauens, auf mehreren Hügeln gelegen, von einigen meist barocken Kirchtürmen überragt und deswegen „Rom des Nordens“ genannt, hat einen eigenen Reiz. Die katholische Kathedrale, St. Annenkirche, Peter und Paul Kirche, das kleine Barockwunder St. Johanneskirche und die älteste Universität Litauens (seit 1579) werden wir sehen. Nach der Stadtrundfahrt in Vilnius besichtigen wir die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Litauens; die malerisch gelegene Wasserburg Trakai (im Mittelalter Hauptstadt Litauens).
11. Tag Mittwoch, 29. August 2012
Ruhetag
12. Tag Donnerstag, 30. August 2012
Fahrt über den geografischen Mittelpunkt Europas und den Berg der Kreuze nach Pilsrundale
Der Weg zum Mittelpunkt Europas führt uns durch eine wellige landwirtschaftliche Gegend, alles überschaubar, häufig kurze starke Steigungen. Der Mittelpunkt Europas wurde 1989 von dem französischen geografischen Institut neu ermittelt und am 1. Mai 2004 eingeweiht. Er liegt auf 54° 54´ Nord und 25° 19´ Ost. Wir besichtigen diesen wichtigen Punkt und fahren weiter zum Berg der Kreuze. Schon 1413 wurde hier eine Kapelle errichtet zu der die Wallfahrer Kreuze mitbrachten und sie dort aufstellten. Nach den Aufständen gegen die Sowjets im 20. Jahrhundert, als die Toten nicht offiziell geehrt werden durften, wurden hier ca. 1.200 Kreuze aufgestellt. Während der Sowjetzeit wurde dieser geheimnisvolle Hügel teilweise zerstört. 1990 gingen Tausende mit Kreuzen den Hügel hinauf und manifestierten ihren Wunsch nach Unabhängigkeit. Heute gibt es auf dem Berg der Kreuze etwa 15.000 größere und etwa 40.000 kleinere Kreuze. Ein weltweit einmaliges Ensemble. Wir fahren über die litauisch, lettische Grenze weiter zum Schloss Rundale.
13. Tag Freitag, 31. August 2012
Besichtigung Schloss Rundale
Fahrt zum nächsten Campingplatz
Man glaubt eine Zarenresidenz habe sich verirrt. Das barocke Ensemble von Schloss Rundale (Rudenthal) ist eine der größten Sehenswürdigkeiten Lettlands. Die Letten nennen es stolz „Klein-Versailles“. Von 1736 bis 1768 dauerte der Bau unter der Leitung der Hofarchitekten des Zaren und seit 1972 wird es restauriert. Inzwischen ist der Park auch wieder sehenswert. Über das Paradetreppenhaus kommt man zum Goldenen Saal mit vergoldetem Stuckmarmor. Das Porzellankabinett zeigt eine Sammlung chinesischer und japanischer Vasen. Der Weiße Saal im Rokoko-Stil wird für Bälle genutzt. Die Wände des Rosenzimmers sind mit kostbaren Brokattapeten bespannt. Wir fahren weiter um Riga herum, welches der krönende Abschluss der drei baltischen Hauptstädte sein wird, in den Gaujas Nationalpark.
14. Tag Samstag, 1. September 2012
Fahrt über Valga und Sangaste nach Elva
Die P 20 führt uns ständig über die Bahnlinie hin und her, lange Alleen von Apfelbäumen passieren wir. Ein schmaler Tannengürtel trennt die Straße von bewirtschafteten Feldern. In Valga überqueren wir die lettisch-estnische Grenze. Das Gutsschloss Sangaste (Sagnitz) im neogotischen Tudorstil enthält unter anderem Bauelemente von Schloss Windsor. Von ursprünglich 99 Räumen sind die Säle im Erdgeschoss noch erhalten. Um die Erhaltung und Renovierung kümmert sich eine Stiftung.
15. Tag Sonntag, 2. September 2012
Busausflug nach Tartu Nachmittag Freizeit
Tartu (Dorpat), die Universitätsstadt Estlands mit über 18.000 Studenten. Ein vielseitiges kulturelles Angebot mit Theatern, Cafes, Galerien und Museen sorgt für entspannte Atmosphäre in den engen Gassen der Altstadt. Dazwischen ragt das Wahrzeichen Tartus heraus: die gotische Johanneskirche mit ihren zahlreichen Terrakotta - Figuren.
16. Tag Montag, 3. September 2012
Fahrt über Tartu am Peipsi Järv entlang zum Kloster Pühtitsa und nach Jöhvi
Heute fahren wir durch Tartu hindurch und kommen an den Peipsi Järv (Peipus See), dem größten See des Baltikums und mit 3.555 km² der viertgrößte See Europas. Er ist nur etwa 8 m tief, bildet die Grenze zur russischen Föderation, aber das andere Ufer ist nicht zu sehen. Der kleine Hafen Mustvee hat 4 Kirchen, eine baptistische, eine lutherische, eine russisch-orthodoxe und eine russisch Altgläubige. An der Uferstraße bieten Einheimische frischen Räucherfisch an. Das auf einem 92 m hohen Hügel stehende russisch-orthodoxe Kloster Pühtitsa ist mit seinen 5 Zwiebeltürmen von weitem zu sehen. Das Torhaus des 1892 bis 1895 erbauten Nonnenklosters enthält 7 Glocken. Früher war hier eine estnische Kultstätte. Hinter den Klostermauern verbergen sich kleine, mit Schnitzereien verzierte Holzhäuser und hübsche Gärten mit vielen Blumen. In der Mitte steht die sehenswerte Kirche.
17. Tag Dienstag, 4. September 2012
Ruhetag
18. Tag Mittwoch, 5. September 2012
Busausflug über Narva nach St. Petersburg Sankt Petersburg –„Das Fenster nach Europa“
In Narva , an der russischen Grenze sehen wir die Festungen auf beiden Seiten der Grenze. Mit seinem barock-klassizistischen Zentrum gehört das „Venedig des Nordens“, wie St. Petersburg häufig genannt wird, zu den schönsten Städten Europas. Eine neue Hauptstadt, nach westlichem Vorbild hatte Peter der Große sich mit dieser Stadt geschaffen – St. Petersburg. Heute ist die Stadt lebendig und aufgeschlossen wie nie zuvor. Die Stadt bezaubert mit einer Mischung aus altmodischem Charme und neuem Lifestyle: prunkvolle Paläste, prächtig schimmernde Hausfassaden, geschwungene Brücken, vergoldete Glocken und Turmspitzen prägen den Charme der Stadt. St. Petersburg wird auch dass Museum unter freiem Himmel genannt, das viele Besucher mit seinem Prunk und Palästen bezaubert. Meergrün die Eremitage und der Winterpalast, sonnengelb der Platz der Künste. Auch viele Kirchen und Kathedralen wirken prächtig und grandios: die Kasaner Kathedrale am Newski Prospekt, die Auferstehungskathedrale oder die Erlöserkirche – die einzige Kirche St. Petersburgs mit typisch russischen Zwiebeltürmen. In St. Petersburg kann man Antworten auf viele Fragen finden, die ganz Russland, ja sogar die ganze Welt betreffen.
Die Stadt St. Petersburg birgt aber auch viele ungelöste Geheimnisse. Eines davon ist das weltberühmte Bernsteinzimmer in Zarskoje Selo (Zarendorf). So wurde ein kleines Landgut genannt das Peter der Große 1708 seiner Frau Katharina (nicht mit Katharina der Großen verwechseln) schenkte. Ihre Tochter Elisabeth ließ den genialen Architekten Rastrelli einen prachtvollen Barockpalast entwerfen und nannte ihn Katharinenpalast in Erinnerung an ihre Mutter. Aber das Highlight dieses Palastes, das ihn weltbekannt gemacht hat, ist das Bernsteinzimmer – Schatz der Schätze. Seit 1979 arbeiteten Spezialisten in Russland an einer Kopie des Kunstwerkes. Diese wurde im Frühjahr 2003, zum 300. Geburtstag der Stadt St. Petersburg zur Besichtigung eröffnet. Doch der Mythos und die Geheimnisse bleiben.
19. Tag Donnerstag, 6. September 2012
Aufenthalt St. Petersburg
(die Reihenfolge der Besichtigungen wird den örtlichen Gegebenheiten angepasst) Der Winterpalast oder das Winterpalais: Der italienische Architekt Batolomeo Rastrelli hat es im Auftrag Elisabeths I. von 1754 bis 1762 errichtet. Dieses im russischen Barock gehaltene Bauwerk diente als Hauptsitz Nikolaus II., bis zu dessen Ermordung 1917. Heute ist hier die größte Kunst- und Antiquitätensammlung der Welt, die Eremitage, untergebracht. Die Eremitage enthält rund 3 Millionen Exponate aus Kunst und Kultur. Der Platz der Künste ist umgeben von Museen, Theatern und der Philharmonie. Die Kasaner Kathedrale ist der Muttergottes von Kasan gewidmet. Sie sollte eine Kopie des Petersdomes werden, wurde aber eine eigene Schöpfung im klassizistischen Stil. Ebenfalls im Barockstil von Rastrelli erbaut: die Auferstehungskathedrale des Smolny-klosters. Von Elisabeth I. 1748 in Auftrag gegeben, wurde die Kirche erst 1835 fertig gestellt. Die Erlöserkirche wurde von Zar Alexander III. zum Gedenken an seinen Vater Alexander II., der an dieser Stelle ermordet wurde, errichtet. Eine farbenprächtige Kirche, wie wir uns eine russische Kirche mit Zwiebeltürmen vorstellen. Zarskoje Selo (Zarendorf) liegt 25 km von St. Peterburg entfernt. Elisabeth I. ließ von Rastrelli das vorhandene Palais zu einem gewaltigen Schloss, dem Katharinenpalast, ausbauen. Unter Katharina II. wurde das Schloss dann luxuriös ausgestaltet und der Park angelegt. Die Zimmerflucht im ersten Stock hat eine Länge von 300 m. Hier befindet sich das berühmte Bernsteinzimmer. Das Bernsteinzimmer erhielt Zar Peter vom deutschen Kaiser Friedrich Wilhelm I. 1716 geschenkt. Zunächst war es im Winterpalast untergebracht. Die Zarin Elisabeth I. ließ es von Rastrelli von 50 auf 100 qm erweitern und im Katharienpalast einbauen. Nach dem zweiten Weltkrieg war das Bernsteinzimmer nicht mehr zu finden. Seit 1979 arbeiteten russische Restaurateure an der Widerherstellung des Wunderwerkes. Zum 300. Geburtstag der Stadt St. Petersburg wurde dass Bernsteinzimmer 2003 fertig gestellt und kann seit dem wieder besichtigt werden.
20. Tag Freitag, 7. September 2012
Aufenthalt St. Petersburg
Folkloreabend mit Abendessen (Bergfest) im Nikolaipalast
21. Tag Samstag, 8. September 2012
Aufenthalt St. Petersburg und nachmittags Rückfahrt
22. Tag Sonntag, 9. September 2012
Fahrt über Sagadi und Palmse nach Tallin
Immer wieder können wir alte Windmühlenruinen sehen die den Wind der Ostsee genutzt haben. Beiderseits der Straße sehen wir große, kaminähnliche Gebilde an denen z. Z. gearbeitet wird. Es sollen Windräder werden zur Stromerzeugung, also moderne Windmühlen. Das spätbarock-frühklassizistische Herrenhaus Sagadi (Saggad) mit einem Torhaus mit Glockenturm wurde fachgerecht restauriert und mit Mobiliar aus einem Herrenhaus bei Rakvere wieder wie früher eingerichtet. Das restaurierte Gutsschloss Palmse ist Zeugnis der baltendeutschen Geschichte in Estland die 1939 nach 700 Jahren ein jähes Ende fand. Seit 1674 war es im Besitz der deutschbaltischen Familie von der Pahlen. 1785 wurde es im barocken Stil erheblich ausgebaut. Das Gutshaus wurde mit Möbeln aus anderen Gutshäusern der Umgebung neu eingerichtet. Eindrucksvoll sind der auf Löwentatzen ruhende Rokokoofen und der Kronleuchter aus Meissner Porzellan.
23. Tag Montag, 10. September 2012
Tallin Stadtrundfahrt Nachmittag Freizeit
Tallin, das am besten erhaltene mittelalterliche Stadtensemble Nordeuropas. Ohne Zweifel kann der Aufenthalt in Tallin zu einem Höhepunkt der Reise werden. In dieser Stadt haben die wechselnden Mächte über Jahrhunderte ihre architektonischen Spuren hinterlassen: Domberg, russisch-orthodoxe Alexander–Newski–Kathedrale und die Unterstadt. Außerhalb der Stadt sehen wir das Barockschloss Kadriorg mit seinen Parkanlagen und das Pirita Kloster (Klosterkirche St. Brigitten).
24. Tag Dienstag, 11. September 2012
Ruhetag
25. Tag Mittwoch, 12. September 2012
Fahrt nach Kuressaare auf Saaremaa
Links und rechts Wald und auch mal ein großes Gehöft, aber sonst keine Siedlungen. Es gibt öfter Hinweise auf Elche, auch hier auf der Insel Saaremaa. Dazwischen auf beiden Seiten der Straße große Bauernhöfe mit riesigen Viehherden. Die Insel hat sich viel Ursprüngliches bewahrt. Sie ist zu 44 % mit Wäldern bedeckt. Viele Regionen stehen unter Naturschutz und es gibt fast keine Strände und auch keine Industrie. Dafür gibt es aber medizinische Schlammbäder. Das Ursprüngliche ist hier zwangsweise erhalten geblieben. Während der Sowjetzeit (1940 bis 1991) war die Insel Sperrgebiet und selbst die Esten durften nur mit besonderer Genehmigung auf die Insel und auch die Inselbewohner durften sich nur in ganz begrenzten Gebieten der Insel bewegen.
26. Tag Donnerstag, 13. September 2012
Busrundfahrt auf Saaremaa
Insel Saaremaa (Ösel), umgeben von Steilküsten mit dem für den Burgenbau verwendeten Dolomitgestein, einer Wehrkirche aus dem 13. Jh. und noch betriebenen Windmühlen. Als richtige Touristenattraktion gilt der vermutlich durch einen Meteoriteneinschlag entstandene Krater in Kaali. Hauptort der Insel ist die Stadt Kuressaare (Arensburg) mit der vom Deutschen Orden gebauten Burg von 1227. Die Befestigungsanlagen wurden von den Dänen, später von den Schweden jeweils erweitert. Sehenswert ist auch die Kirche von Karja aus dem 14. Jh.
27. Tag Freitag, 14. September 2012
Ruhetag
28. Tag Samstag, 15. September 2012
Fahrt nach Pärnu Nachmittag Freizeit, evtl. am 2 km entfernten wunderschönen Strand
Zurück durch eine unberührte Naturlandschaft zum Fährhafen Kuivastu. Mit der Fähre zurück zum Festland und durch Wälder und landwirtschaftlich genutzte Flächen nach Pärnu (Pernau).
29. Tag Sonntag, 16. September 2012
Fahrt nach Riga Nachmittag Stadtrundfahrt
Über die Grenze kommen wir von Estland nach Lettland. Nachmittags besichtigen wir Riga, die quirlige Hauptstadt Lettlands. Diese Stadt lässt niemanden gleichgültig. Wir besichtigen vor allem die Altstadt (Weltkulturerbe) die zu den ältesten und traditionsreichsten im Ostseeraum gehört, die vielen erhaltenen Jugendstilhäuser, Johanneskirche, Schwedentor, Zentralmarkt, Schwarzhäupterhaus.
30. Tag Montag, 17. September 2012
Ruhetag Abends Abschlussessen mit Folklore
31. Tag Dienstag, 18. September 2012
Fahrt zu einer Zwischenübernachtung
32. Tag Mittwoch, 19. September 2012
Fahrt zur Fähre in Klaipeda
Wir fahren durch dünn besiedeltes Brachland, häufig verfallene Bauernhäuser und auch öfter ein Storchennest auf einem Telegrafenmast. Wo Störche sich wohl fühlen, ist die Natur noch intakt. Gegen Abend Abfahrt der Fähre Richtung Kiel.
33. Tag Donnerstag, 20. September 2012
Auf See, Ankunft in Kiel Fahrt zum Campingplatz
34. Tag Freitag, 21. September 2012
Individuelle Heimfahrt
Fahrtkilometer: ca. 2.600 km im Baltikum
Änderungen vorbehalten
Gesundheitliche Einschränkungen sind generell kein Problem, sollten jedoch vor Anmeldung mit der Fahrtleitung besprochen werden!

Für die Einreise nach Russland benötigen Sie einen gültigen Reisepass (bis 6 Monate nach Ausreise)
Leistungen im Reisepreis enthalten: Planung, Vorbereitung und Organisation der Gemeinschaftsfahrt Fahrtleitung (Betreuung) während der Gemeinschaftsfahrt Fähre (2 Bett-Innenkabine) Kiel – Klaipeda - Kiel Fähre Virtsu – Kuivastu – Virtsu Fähre Klaipeda – Smiltyne – Klaipeda Visum für Kaliningrad und St. Petersburg Alle im Programm genannten Campingplatzgebühren Alle im Programm genannten Essen 2 x Frühstück 3 Übernachtungen in einem Hotel**** in St Petersburg Alle im Programm genannten Bus- und Schiffsausflüge mit deutschsprachigem Guide Alle im Programm genannten Stadt-, Schloss- oder Museumsbesichtigungen mit deutschsprachigem Guide Eintritt Naturpark Kurische Nehrung Alle Eintrittsgelder während der Besichtigungen Alle Trinkgelder Dokumentation Straßenkarte Reiseführer Orts Prospekte soweit verfügbar
Leistungen nicht im Reisepreis enthalten: Autobahn- und Mautgebühren Treibstoff Im Programm nicht ausdrücklich erwähnte Eintrittsgelder Sonstige persönlich Ausgaben

Die Anzahlung von 250,-- € pro Person ist nach Reisebestätigung und die Restzahlung 4 Wochen vor Reisebeginn fällig.
Überweisung der Anzahlung – nach Eingang der Reisebestätigung - und der Restzahlung erbitten wir auf unser Konto bei der Münchner Bank
Konto Nr. 219 87 89, BLZ 701 900 00
Mindestteilnehmerzahl 40 Personen = 20 Gespanne/Motorcaravan Maximalteilnehmerzahl 48 Personen = 24 Gespanne/Motorcaravan
Einzelreisende, Gespanne mit 3-Personen-Belegung können nur nach Rücksprache mit der Fahrtleitung bestätigt werden. Im Interesse empfehlen wir, sich möglichst umgehend anzumelden, da die Zusagen nach der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung erfolgen. Änderungen im Ablauf der DCC-Gemeinschaftsfahrt sind vorbehalten, schränken die Leistungen jedoch nicht ein.
Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung. Die Police erhalten Sie automatisch mit der Reisebestätigung. Wir empfehlen dringend eine Zeckenschutzimpfung
Gesundheitliche Einschränkungen sind generell kein Problem, sollten jedoch vor Anmeldung mit der Fahrtleitung besprochen werden!
Die Mitnahme von Haustieren ist nicht möglich

Reisepreis pro Person (bei 2er Belegung) 2.440,00 €
Zuschläge: Überlänge Caravan / Wohnmobile über 8 m 140,00 € Außenkabine (Hin- und Rückfahrt) 50,00 € Zuschlag für Einzelfahrer 450,00 €
Wir weisen darauf hin, dass der Reisepreis und das Reiseprogramm (Fährabfahrten) auf der Basis von 2011 kalkuliert und geplant wurden. Preise und Abfahrten können sich evtl. ändern. Sie werden unverzüglich informiert, falls es Änderungen geben sollte. (siehe § 5 der Allgemeine Reisebedingungen)

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