357. Sardinien von Sabine Huschke 2016

/, Reiseberichte Italien/357. Sardinien von Sabine Huschke 2016

Unter Leitung von Jutta und Oswald Selke

Auf der Fahrt mit Selkes durch Sardinien haben wir die einzigartige Landschaft dieser Insel kennengelernt: kahle Felsen und bizarr aufragende Berge im Landesinneren. Schroff abfallende Granitfelsen an der Ostküste mit kleinen Buchten und Sandstränden, an denen  das glasklare Wasser in vielfältigen Blautönen zum Baden einlädt. Wir sind durch Olivenplantagen gewandert und haben uralte Korkeichen gesehen. Die Korkproduktion hat für Sardinien eine große wirtschaftliche Bedeutung. Mit Geländewagen fuhren wir auf abenteuerlichen Straßen bis auf 1000m hinauf und wurden mit einer grandiosen Aussicht über Täler und Bergketten belohnt. Das ursprüngliche, sardische Essen bei den Schäfern mitten im Wald war ebenso ein Erlebnis wie die Fahrten mit den Schiffen zu den Grotten und deren Besichtigungen. Tief unten im Berginneren boten sich uns unglaublich schöne bizarre Gebilde aus Stein. Der uralten  Geschichte Sardiniens begegneten wir beim Besuch der Nuraghen, den steinernen Zeugnissen der Nuraghenkultur aus der Bronzezeit (ca. 1600 v.Chr ). Die Phönizier hinterließen ihre Spuren auf der Insel ebenso wie die Römer und die Spanier. Das heutige Sardinien lebt u.a. vom Tourismus (nicht nur an der Costa Smeralda). Und noch etwas haben wir auf dieser Fahrt erkundet: das sardische Essen. Bei den zahlreichen Verköstigungen wurde neben den regionalen Speisen (Schinken, Schafskäse, Oliven, Pasta in allen Variationen und Gebäck) auch viel Wein aus der Region gereicht. In einer kleinen Bäckerei sahen wir, wie das typische sardische Brot hergestellt wird und in einer Winzergenossenschaft gab es eine Weinprobe. Die Sarden pflegen ihre Traditionen und Sprache in den Städten und Gemeinden. Wir konnten  der Calvacada Sarda in Sassari am Ende unserer Reise beiwohnen und sahen all die farbenfrohen Trachten und Aufzüge aus den einzelnen Regionen der Insel.

Ein Dank an die Fahrtenleitung, die uns diese vielfältigen Einblicke in die Gegenwart und Vergangenheit Sardieniens ermöglicht hat.

2016-11-14T18:26:04+00:00