
 | |  Fotos:
Lukas Becker
|

Neuseeland

296. DCC Gemeinschaftsfahrt Neuseeland – Land der Kontraste
ca 10. November bis 14. Dezember 2011
(Airline und Flugzeiten für 2011 sind noch nicht bekannt)
Fahrtleiter: Richard Barnett & Hannelore Garbers
Vormerkungen sind ab sofort möglich.
Bis Ende 2010 werden noch keine festen Anmeldungen angenommen, sondern die Interessenten und Vormerkungen gesammelt.
Wenn die Flugpreise bzw die Airline (ca. Ende 2010) feststehen, werden wir den endgültigen Reisepreis kalkulieren und den Zwischenstopp (abhängig von der Airline) bekannt geben.
Alle Vormerkungen werden Anfang 2011 über den endgültigen Reisepreis informiert und anschließend endgültig bestätigt.
Liebe Campingfreunde, wir laden Euch recht herzlich ein mit uns ein außergewöhnliches Land zu entdecken! Herrliche Landschaften, üppige Vegetationen und eine einzigartige Tierwelt machen Neuseeland zu einem Paradies für Naturliebhaber. Die Neuseeländer haben eine einmalige und dynamische Kultur mit europäischen, maorischen, pazifischen und asiatischen Einflüssen. Die Kultur ist ein Zeichen der vielen unterschiedlichen Lebensstile, die die Menschen leben, und der Geschichten, die sie erzählen können.
Kia Ora (sprich kiora), mit diesem Gruß werden wir in Neuseeland begrüßt.
Neuseeland ist ein einzigartiges Land. Es vereinigt auf einer Fläche die etwa ¾ so groß ist wie Deutschland alles von den Fjorden Norwegens bis zur afrikanischen Sahara. Bei einer Nord-Süd Ausdehnung von etwa 1.700 km und einer Ost-West Ausdehnung von maximal 200 km sind die höchsten Erhebungen auf der Nordinsel 2.500m und auf der Südinsel der Mt. Cook mit 3.764 m. Der Pazifische Ozean im Osten und die Tasman See im Westen sind bei Auckland gerade mal 2 km voneinander entfernt. Die 270.000 km² teilen sich 4 Mio. Einwohner und 50 Mio. Schafe. Englisch und Maori sind gleichberechtigte Amtssprachen. Wer so weit unten rechts, praktisch in der äußersten Ecke und im Schatten Australiens, platziert wurde, ist schnell weg vom Fenster. Denn nur unbeachtet und unbelästigt konnten sich die Neuseeländer ihr kleines Paradies bewahren. Eine Sandbank am Ende der Welt, wo der Ozean und der Himmel aufhören und die Winde der Welt zur Ruhe kommen. Bis zum Jahr 1642 wusste kein Europäer von der Existenz der Inseln auf der anderen Seite der Weltkugel. Kiwis nennen die Neuseeländer sich selbst. Den Begriff „KIWI“ gibt es dreimal. Zum Einen die 1906 eingeführte „chinesische Stachelbeere“, die auch wir kennen, zum Anderen einen neuseeländischen Vogel und eben, dass die Neuseeländer sich selbst Kiwis nennen. Golf ist in Neuseeland ein Volkssport, auch Gäste dürfen gegen eine geringe Gebühr die Plätze benützen.
Wir wählen für diese Reise eine renommierte Fluggesellschaft, einen der besten Wohnmobilvermieter und auch die besten Campingplätze in Neuseeland.
Mindestteilnehmer 11 Einheiten = 22 Personen
Anmeldeschluss 15. Mai 2011




Reiseprogramm
1.Tag Anreise mit der Bahn nach Frankfurt Flughafen Abends Abflug
2. Tag Ankunft morgens in __________Zwischenstopp Stadtrundfahrt Hotelübernachtung
3. Tag Weiterflug nach Auckland
4. Tag Ankunft gegen Mittag in Auckland
Nachmittag Stadtrundfahrt Wir sehen die typischen Vulkankegel, die Universität, Government House, High Court, Queen Street, Ferry Building, Hobson Wharf und werden auch auf den Skytower kommen für einen Rundblick. Hotelübernachtung in Auckland
5. Tag Übernahme der Wohnmobile mit ausführlicher Einweisung.
Fahrt nach Orewa Wir machen unseren ersten Einkauf in einem Supermarkt.
6. Tag Fahrt nach Kerikeri
Über Kawakawa mit der berühmten „Hundertwasser-Toilette“ fahren wir nach Paihia. Bei einem Schiffsausflug hoffen wir auf Delphine - vielleicht sogar Wale). Danach besteht die Möglichkeit mit der Fähre nach Russel (der ersten Hauptstadt Neuseelands) zu fahren. In Russel steht noch ein altes Verwaltungsgebäude und das Captain Cook Memorial Museum. Vom Flagstaff Hill hat man eine herrliche Aussicht auf die Bay of Islands. In Waitangi wurde am 6. Februar 1840 der Vertrag zwischen 50 Maori-Häuptlingen und den Vertretern der englischen Krone geschlossen. Interessant sind auch das Visitor Center, das Maori Kriegskanu, das Vertragshaus und das Maori Meeting House. Wir befinden uns am geschichtsträchtigsten Ort Neuseelands. Den Palmen-, Farn- und Mangrovenwald sollte man nicht übersehen. Über die bunte und vielfältige Pflanzenwelt können wir nur staunen. In Kerikeri ist das Kemp House und Stone Store besichtigenswert und das Rewa´s Village, ein auf historischem Grund nachgebautes Maori-Dorf, das nicht so überlaufen ist wie Rotorua.
7. Tag Fahrt zum Ninety Mile Beach
Unterwegs sind herrliche Aussichten auf die Whangaroa Bay und die Doubtless Bay. Nachmittag Freizeit an einem wunderschönen Strand. Der Ninety Mile Beach ist „nur“ 84 km lang, mit riesigen Sanddünen die bis zu 6 km ins Land hinein reichen und teilweise über 150 m hoch sind.
8. Tag Busausflug zum Cape Reinga
Je nach Tide fährt der Bus einmal den SH 1 und zum anderen den Ninety Mile Drive am Strand entlang und das teilweise mit bis zu 100 km/h. Am Cape Reiga beobachten wir, wie die verschiedenfarbigen Meere (Tasman See und Pazifischer Ozean) aufeinander treffen. Bei gutem Wetter sind die Three Kings Islands zu sehen. Rechts die Spirits Bay und dahinter das North Cape. Wir sind also mal wieder am Nordkap, aber nicht in Norwegen. Vom Cape Reinga sollte man auf jeden Fall zum Leuchtturm gehen. Der Wegweiser zu verschiedenen Städten der Welt, sowie zum Südpol und zum Äquator ist ein bekanntes Fotomotiv.
9. Tag Ruhetag an diesem herrlichen Strand.
10. Tag Fahrt zum Waipoua Forest
Der Straßenrand ist gesäumt von wildem Fenchel. Die Hausgärten sind eingezäunt von Hecken aus Geranien, Hortensien, fleißigen Lieschen oder indisch Rohr. Pampasgrasblüten schaukeln leise im Wind und wieder fahren wir durch einen Wald von blühenden Manukabäumen. Blütenübersäte Pohutukawa, sogenannte Weihnachtsbäume. Tote Baumriesen die bizarr ihre blattlosen Äste in den Himmel strecken, formen das Bild. An vielen Bäumen bilden Schmarotzer (sogenannte Aufsitzer) dicke Kränze um den Stamm. Die Landschaft ist sehr hügelig, unterbrochen von kleinen Baumgruppen und immer wieder hübsche Bauerngehöfte mit großen Viehunterständen und weidenden Kühen. Unsere Straße führt am Opononi Beach entlang. In der Ferne leuchten weiße Sanddünen wie Schneehänge. Wir kommen an den Big Kauri Tane Mahuta, mit einer Höhe von 51,51 m, einem unteren Umfang von 17,7 m, einem oberen Umfang von 13,8 m und einem Volumen von 244 m³. Er ist der größte erhalten gebliebene Kauribaum. Unsere Straße geht mitten durch den Urwald in dem die Licht und Schattenspiele faszinierende Formen zeichnen. Der Silberfarn, das Wahrzeichen Neuseelands stirbt nach einem bestimmten Alter ab. Die Stämme werden als Befestigung und Palisaden an Straßenrändern und in Gärten benutzt.
11. Tag Fahrt nach Manukau
An den Straßenrändern blühen orangefarbige Mombretien. Etagenbäume oder auch Araucaria beherrschen das Landschaftsbild. Am Wairoa River entlang führt uns unsere Straße durch eine wunderschöne Hügellandschaft, natürlich auch mit entsprechenden Steigungen und Kurven. Entlang der Straße stehen ausgefallene Briefkästen, große Rinderherden, gepflegte Farmerhäuser und bunte Reklametafeln.
12. Tag Über die Coromandel Peninsula
Am Highway 1 sind der Mittelstreifen und die Ränder mit bunten Blumen übersät. In Kuaotunu finden wir einen weißen Sandstrand. Bei Whenuakite geht die Straße ab zum Hot Water Beach. Wer dahin will, sollte seine Schaufel nicht vergessen, denn diese heißen Bäder können nur bei Ebbe genommen werden. Man muss sich selbst am Strand Wannen buddeln. In Tairua schaukeln weiße Boote sanft im Wasser. Rechts von uns liegt der Coromandel-Forest-Park mit dem Mount Rowe und dem Table Mountain. Entlang der Küstenstraße stehen hübsche, gepflegte Holzhäuser mit traumhaftem Blick auf die Bay. Überall am Strand liegt bizarr anmutendes Treibholz. Tropischer Regenwald bedeckt hier die steilen Berge. Unsere heutige Strecke ist sehr abwechslungsreich, sie führt über steile Straßen und spitze Kurven, über Hänge an saftigen Weiden mit großen Viehherden vorbei an unglaublich schönen Ausblicken auf das Meer, über schmale Brücken, durch reizende kleine Städte mit wunderschönen Häusern und Gärten. In Waihi ist eine Goldmine, die immer noch im Tagebau Gold fördert. Von einer Aussichtsplattform kann man die Arbeit in der Mine beobachten.
13. Tag Fahrt nach Rotorua
Wir sind heute an der Bay of Plenty mit schönem Sandstrand. Rot blühende Pohutukawabäume stehen an der Straße wie riesengroße Blumensträuße. Dieser Baum ist in Neuseeland der Weihnachtsbaum. Seine Blüten erinnern an Christbaumkugeln. 6 bis 8 m hohe Bäume stehen dicht an dicht, schlank geschnitten als Schutz für die gegen Wind empfindlichen Kiwis. Te Puke ist die Welt-Kiwi-Hauptstadt. Wenn man einen kurzen Blick hinter die Bäume wirft, auf die baldachinartig gezüchteten Kiwis, sieht man Schafe darunter weiden. Wir kommen zu einem Kiwi-Informationszentrum. Alles Mögliche wird aus Kiwis produziert, von Kosmetikartikeln über Likör, Schnaps, Wein, Kuchen, Kekse, Schokolade, Pralinen, Marmelade.
Kurz vor Rotorua besteht die Möglichkeit den Okere-Falls, einen der schönsten Wasserfälle Neuseelands zu besichtigen. Rotorua bedeutet in der Sprache der Maoris „übel riechender Ort“, die Schwefeldämpfe sind Schuld daran. Hier gibt es noch zwei Maori-Dörfer in denen die Einwohner jeden Tag ihre traditionellen Tänze aufführen und dazu auch ein Hangi-Essen anbieten.
Das ehemalige Badehaus Tudo Towers in den Parkanlagen des Government Gardens ist heute ein kulturgeschichtliches Museum. Im Whakarewarewa Thermal Village kann man den Maori- Künstlern über die Schulter sehen, Exponate in traditioneller Formensprache sehen und bei einer Führung das nachgebaute Pa mit Palisaden, Verteidigungsturm, geschnitzten Pforten und dem Versammlungshaus mit Kriegskanu, Schlafhäusern und Erdöfen besichtigen. Abends Hangi – Essen und Maori - Show
14. Tag Ruhetag, es gibt viele Möglichkeiten für Besichtigungen oder eine der Thermalquellen zu nutzen, z. B. eine Fahrt zum Lake Okataina oder zum Buried Village am Lake Tarawera. Bei einer Eruption des Tatawera am 10. Juni 1886 verschwanden die 250 m hohen Pink and White Terraces (ähnlich Pamukale/Türkei) die damals als achtes Weltwunder angesehen wurden. Heute müssen wir uns mit 40 m hohen farbenprächtigen Terrassen aus Kieselerde-Formationen begnügen.
15. Tag Fahrt nach Taupo
Empfehlenswert ist die Besichtigung des Waimango Vulkano Valley mit zahlreichen blubbernden Quellen und dampfenden Vulkanseen. Eine anschließende Schifffahrt auf dem Lake Rotomahane rundet die Besichtigung ab. Kurz danach der Lady Knox Geysir, der gespenstische Champagnerpool und der brodelnde Krater können im Thermal Wunderland WAI-O-TAPU besichtigt werden.
16. Tag Fahrt nach Ohakune
Am Lake Taupo, dem größten Binnensee Neuseelands, entlang fahren wir über Turangi zum Tongariro Nationalpark. Es besteht die Möglichkeit zu einer Wanderung im ältesten Nationalpark Neuseelands, dem Tongariro. Er umfasst 752 km² und gehört zum Unesco Weltnaturerbe. Hier liegen drei aktive Vulkansysteme die letztmals 1995 und 1996 ausgebrochen sind. Vom Visitor Center aus gibt es Wanderungen von 20 Min. bis zu mehreren Tagen. In Ohakune stehen majestätische 600 Jahre alte Rimu-Bäume mit 30 m Höhe.
17. Tag Fahrt nach Napier
Zur Abwechslung sehen wir große Weiden mit schwarzen Kühen und weißen Schafen. Etwa 60 % der Fläche Neuseelands werden landwirtschaftlich genutzt, u. a. von 50 Mio. Schafen die auf unendlichen Weiden grasen. An den Straßenrändern wachsen agavenähnliche Pflanzen, es sind Flachspflanzen. Die Maoris fertigen viele Gebrauchsgegenstände sehr kunstvoll daraus an. Wir sehen überall Pflanzen die dem Bambusgras ähnlich sehen. Dieses Gras lässt die Blütenrispe hängen. An den Berghängen wachsen kleine Kauribäume, die wir bereits als Riesen kennengelernt haben. Der hohe schlanke Wuchs ist bezeichnend dafür. Unerwünschter Stechginster macht sich überall breit. In Napir fallen vor allem die Zimmertannen oder auch Etagenbäume auf.
Bei der Fahrt durch diese Bilderbuchlandschaft können wir nicht nur große Rinder- und Schafherden sehen, sondern auch Rotwildherden. Das große Erdbeben von 1931 erweist sich heute als Segen, denn es hat 3.300 ha Küstenland zusätzlich aus dem Meer gehoben. Darauf wurde als nationale Anstrengung Napier neu erbaut – im Stil des Art déco. Die Marine Parade an der Hawkes Bay, von Norfolk Tannen gesäumt, ist ein Muss, denn hier stehen Museen, Kunstgalerie und ein Kiwihaus.
18. Tag Fahrt nach Wellington
Hastings beherbergt große Nahrungsmittelfabriken. Besucher erfreuen sich an den Gärten und Weingütern. Ganz in der Nähe liegen die Kräutergärten der Naturkosmetikfirma Weleda.
19. Tag Wellington
Heute wollen wir bei einer Stadtrundfahrt Wellington die Hauptstadt Neuseelands kennen lernen. Mit 400.000 Einwohnern ist es nicht die größte Stadt des Landes, der Großraum Auckland hat immerhin 1,3 Mio. Einwohner. Während der Stadtrundfahrt werden wir unter anderem sehen: Civic Center, Old St. Paul´s Church, Parlament, Rathaus, Cathedral, Old Government Building, Hauptbahnhof
20. Tag Fähre nach Picton
Wir fahren zum Fährhafen und setzen in 3 ½ Stunden von Wellington auf der Nordinsel nach Picton auf der Südinsel über. Bei der Ausfahrt aus Wellington grüßen zum Abschied größere militärische Anlagen. Durch die Cook Strait und den Tory Channel schippern wir an Arapawa Island vorbei. Durch den Queen Charlotte Sound erreichen wir Picton.
21. Tag Am Marlborough Sound entlang in den Tasman Nationalpark
Am Hafen von Picton liegt der Dreimaster „Edwin Fox“. Dieses Schiff wurde 1853 in Bengalen gebaut, und hat eine bewegte Vergangenheit. Der Mahakipawa Arm an dem wir entlang fahren zeigt sich in seiner schönsten Farbenpracht. Es bieten sich ständig traumhafte Ausblicke auf den tiefgrünen Sound. Am Marlborough Sound führt uns eine kurvenreiche Straße, durch den Wald von Farnbäumen mit schönem Blick auf den Sound entlang. Die gesamte Küstenlänge des Marborough Sound beträgt fast 1.000 km. An der Pelorus Bridge ist ein Parkplatz von dem es sich lohnt einen Blick auf den Fluss und die Brücke zu werfen. Die Brücke war um 1860 ein Kernstück der Wegstrecke Nelson – Blenheim, sodass dann auch Postkutschen fahren konnten. Es war aber auch ein beliebter Platz für Räuberbanden. Die heutige Brücke ist die vierte Brücke und etwa 50 Jahre alt. Die eigentliche Stadtgeschichte von Nelson begann im Oktober 1841, als nach vorbereitenden Erkundungen drei Emigrantenschiffe den Hafen von Nelson anliefen und planmäßig eine Modellstadt errichteten. Die strengen Prinzipien der Pionierzeit sind noch am Schachbrettmuster der Straßen in Ost-West und Nord-Süd Richtung zu erkennen. Die Stadt ist das Zentrum des Obstanbaus, besonders Äpfel, außerdem werden Tee, Kiwi, Hopfen und Wein angebaut. Häufig sieht man überfahrene Fuchskusu, sogenannte Possums (nicht verwechseln mit Oppossum). Die Neuseeländer sind froh um jedes tote Tier, denn ein Tier weniger bedeutet ein erhaltener Baum mehr.
Unterwegs haben wir etwas ganz exotisches gesehen, ein junges Mädel mit Fahrrad voll bepackt und einem Kinderanhänger. Ein Hund lief müde nebenher. Der Kinderanhänger ist für den Hund bestimmt, wenn es bergab geht, dass er nicht so schnell rennen muss.
Der Holländer Abel Tasman hat im Dezember 1642 als erster Europäer die Südinsel Neuseelands entdeckt. Erst 1769 entdeckte der Engländer James Cook die Nordinsel. Heute liegt unser Campingplatz direkt an der Golden Bay. Hier hat Abel Tasman 1642 zum erstenmal neuseeländischen Boden betreten. Bei dem Kampf mit den Maoris hat er vier seiner Leute verloren und nannte die Bucht deshalb „Mörderbucht“, erst seit James Cook heißt sie „Golden Bay“.
22. Tag Fahrt nach Westport
Lange geht es am Motueka River entlang, vorbei an schönen und weniger schönen Farmhäusern. Weithin sichtbar abgeholzte Berghänge prägen das Bild. Heute sind Hopfenfelder vorherrschend. Dem Stechginster wurde hier offensichtlich mit Gift zu Leibe gerückt. Der Bull River wird von der 110 m langen Sullivans-Fußgängerhängebrücke überquert.
Inangahua hat bei einem Erdbeben 1968 schwer gelitten. Wir fahren entlang des Bull River flussabwärts, der mal breit und behäbig dahin fließt, mal als Wildbach ein schäumendes Temperament entwickelt. Das tiefe Tal, das er dabei in den Urgrund gegraben hat, lässt stellenweise an den Canyon der südfranzösischen Ardèche denken. Heute Nachmittag machen wir noch einen Ausflug zum Cape Foulwind wo wir die Möglichkeit haben Robben zu beobachten.
23. Tag Fahrt nach Greymouth
Wir fahren an der atemberaubenden Westküste entlang. Die Vegetation besteht größtenteils aus Flachs und kontrastiert als tiefgrüner Vordergrund mit dem grau der Felsen. Rotwildfarmen sehen wir heute mehrmals. Stürmische Buchten mit bizarren Felsformationen wechseln sich ab mit stillen Gewässern und grünen Buchten. Die steilen Hänge sind über und über mit Palmen und großen Silberfarnbäumen bewachsen. Der Weg durch den Paparoa Nationalpark bietet uns wunderschöne Aussichten auf das Meer, tiefe Canyons, Gebirgsbäche und waldreiche Gebiete sowie Hinweise auf Pinguine an der Straße. Kurz hinter Charleston kommt links ein alter, aber sehr interessanter Friedhof mit schönen Grabsteinen. Wir kommen dann zu den „Blowholes“ und können, wenn wir Glück haben und gerade die Flut herrscht, sehen wie die Flut das Wasser in die Höhlengänge hineinpresst, so dass wie bei Geysieren eine Fontäne hoch geschleudert wird. Vom Irimapowhero Viewpoint haben wir einen Blick voraus zu den Pfannkuchenfelsen und auf die Küste hinter uns. In Punakaiki beim Visitor Center geht der Weg ab zum Dolomite Point Walk zu den berühmten Pancake Rocks. Oberhalb der Felsen verstehen wir nun warum man sie mit Pfannkuchen vergleicht: flache Schichten von Kalkstein liegen, deutlich von einander abgegrenzt übereinander und bilden einen „Omelett-Stapel“ von z.T. nur daumenbreiten Ablagerungen.
In Greymouth und Charleston herrschte um 1865 der große Goldrausch. In der Provinz wurden 1864 erst 1.450 Unzen Gold gefördert, 1873 aber bereits fast drei Millionen Unzen Gold mit einem Wert von 23 Millionen Dollar. Die Bevölkerung z.B. in Greymouth stieg von Januar 1865 mit 800 Einwohnern auf 50.000 Einwohner im September 1866. Das wirtschaftliche Zentrum der Westküste ist die ehemalige Goldgräberstadt Greymouth. In der Umgebung gibt es immer noch Kohlebergwerke, die ihre Kohle mit der Bahn zum Hafen Greymouth und nach Christchurch transportieren.
24. Tag Ruhetag
25. Tag Fahrt nach Franz-Josef
Eine Goldgräberstadt aus alten Originalgebäuden wurde in Shantytown aufgebaut. Als „Gold-Hauptstadt“ entstand Hokitika während den Goldfunden in den 1860er Jahren, hatte aber als Maori-Siedlung bereits bestanden und ist heute ein Zentrum für Jadeschmuck. Auf kurvenreicher Straße durchfahren wir lange Zeit den Regenwald. Am stillen Lake Mapourika mit dichter Vegetation spiegeln sich die Berge des Hinterlandes. Links von uns sind die höchsten Berge Neuseelands z.B. der Mount Cook mit 3.754 m oder der Mount Tasman mit 3.498 m. Leider sind sie häufig von Wolken umgeben. Der Franz Josef Gletscher hat wie auch die europäischen Gletscher immer stark abgenommen. In den Jahren zwischen 1975 und 1990 hat er wieder zugenommen. Seit dem nimmt er jedoch wieder ab.
Von Franz-Josef aus besteht die Möglichkeit einen Hubschrauberflug über die Mount Cook Gletscher zu machen.
26. Tag, Fahrt nach Wanaka
Unsere heutige Strecke führt fast den ganzen Tag durch den Regenwald, er heißt nicht nur so, sondern es regnet wirklich viel. Die Bäume sind dick bemoost und große Tabagetrees stehen voller weißer Blüten. Es gibt mehrmals Rastplätze von denen aus man in den Regenwald und auch in wenigen Minuten zu Wasserfällen kommt. Bienenkästen sind häufig aufgestellt, die Bienen sammeln den Honig von den Kanukabäumen, der dann für Kosmetikartikel verwendet wird. Der Lake Moeraki ist ein sehr ruhiger See. Knights Point bietet einen schönen Ausblick auf die Tasman See. Der Haastpass, der Haastriver und der Ort Haast sind nach dem deutschen Landvermesser und Forscher Julius von Haast benannt. Er hat den Franz Josef Gletscher nach Kaiser Franz Josef benannt und wurde dafür in den Adelsstand erhoben.
27. Tag Fahrt nach Te Anau
Vor Cardrona ist links ein kleiner Flugplatz. Der Zaun war früher mit hunderten von Büstenhaltern in allen Größen und Farben geschmückt. In Cardrona steht rechts noch ein altes Hotel von 1868. Das Tal des Cardrona River ist lieblich, gelber Stechginster, blaue Lupinen und Heckenrosen breiten sich über die Hänge aus. Durch eine baumlose Wüste geht es auf kurvereicher Straße zum Rees Pass. Wir kommen zum Rees Pass mit herrlichem Ausblick. Der Pass ist nach dem deutschen Rees benannt, der den Pass entdeckt hat. Mit 1.076 m ist er der höchste Pass in Neuseeland und eine der eindrucksvollsten Strecken. Wir kommen nach Queenstown, einer lebhaften Touristenstadt, die alles bietet was touristisch interessant ist. Von Hubschrauberrundflügen, Bungy Jumping, Fahrt mit der Skyline Gondel auf den 762 m hohen Bobs Peak bis zur Fahrt mit einem Raddampfer auf dem See. Wir fahren am Lake Wakatipu entlang nach Kingston, wo es noch immer eine Dampfeisenbahn gibt. In Te Anau befindet sich das Fjordland Nationalpark Visitor Center wo man einen 20 Minuten Film über den Nationalpark sehen kann, ein kleines Museum und der Wild Life Park mit Volieren mit einheimischen Vögeln, die teilweise über 50 Jahre als ausgestorben galten und anderen Tieren aus dieser Gegend. Te Anau liegt am gleichnamigen See mit einer Fläche von 343 m², womit er das größte Süßwasserreservoir der Südinsel ist.
28. Tag Vormittag Freizeit
Nachmittag mit dem Schiff zur Glühwürmchengrotte
Ein kleiner Wildbach hat durch den Kalkstein ein Gängelabyrinth gegraben, das den Maoris bereits bekannt war. 1948 wurde die Höhle wiederentdeckt mit dem unterirdischen Wasserfall, den Stromschnellen und der Glühwürmchengrotte.
29. Tag Ausflug zum Milford Sound mit Bus und Schiff
Von Te Anau am Lake Te Anau entlang. In dieser ohnehin schon schönsten Landschaft Neuseelands erleben wir eine Steigerung des Naturerlebnisses. Buchenwälder, tiefdunkle Seen, schneebedeckte Berge, danach Urwald und an den Berghängen entlang fahren wir immer weiter hinauf. Auf 921 m kommen wir an den Homer Tunnel, für dessen Bau man 17 Jahre benötigte. Am Ende des Tunnels sind wir auf 792 m und nun geht es in 12 km zum Milford Sound. Dort fahren wir mit einem Schiff auf dem Sound. Der Milford Sound wurde auch schon als achtes Weltwunder bezeichnet. Beherrscht vom Mitre Peak (1.695 m) mit senkrecht abfallenden Steilwänden und Wasserfällen erleben wir ein majestätisches Naturerlebnis. Aber wie immer, wenn es besonders schön ist, gibt es auch etwas weniger schönes, nämlich häufig Regen und die sehr lästigen Sandflies (Sandfliegen).
30. Tag Fahrt nach Dunedin
Durch die Provinz Otago entlang den Hokonui Hills nach Dunedin. An der Eisenbahn sehen wir welliges Weide- und Ackerland. Es wird nur durch Baumreihen, die den Wind abhalten sollen, unterbrochen. Große Zedern, häufig auch nur noch Stümpfe sind zu sehen. In den unendlichen Weiten sehen wir wieder riesige Schaf- und Rinderherden, aber auch große Hirsch- und Rotwildherden. Dunedin ist die schottischste Stadt Neuseelands. Sehenswert ist der Bahnhof, aber auch viele andere Gebäude z. B. das Octagon sowie schöne Baudenkmäler verschiedener Epochen an der Princes Street. Ein Ausflug zu den Landsitzen Glenfalloch und Larnach Castle lohnt sich, man glaubt man sei in Schottland. Auf der Otago-Halbinsel weit draußen kommt man zu einer Kolonie von Pinguinen und Königsalbatrossen. Allerdings ist das eine unbefestigte Straße von ca. 50 km hin und zurück.
31. Tag Fahrt zum Lake Tekapo
Die Landschaft präsentiert sich, wie eine Ausstellung von Kalenderfotos. An einem Aussichtpunkt mit großen runden Steinen vorbei und nach einem Punkt von dem aus man nachmittags Pinguine beobachten kann, geht es nach Oamaru. Oamaru ist eine Stadt mit vielen Gebäuden im viktorianischen Stil. Eine kurze Besichtigung lohnt sich. Hier gibt es auch eine Stelle von der aus man Zwergpinguine beobachten kann, allerdings erst nach Einbruch der Dunkelheit.
Wir fahren zum Lake Pukaki und haben einen wunderschönen Blick auf den Mount Cook, diesmal von der anderen Seite. Dann weiter nach Tekapo zur „Church of the Good Shepherd“.
32. Tag Fahrt nach Christchurch
Zwischen akkurat gestutzten Baumreihen weiden große Herden Rinder, Schafe, auch Rotwild. Die Farmen dazu sind weit weg versteckt, am Straßenrand sieht man häufig nur die lustigen Briefkästen. Nicht selten strampeln Fahrradfahrer voll bepackt am Highway 1 entlang. Timaru liegt an der Caroline Bay mit herrlichem Sandstrand. Es gibt einige schöne Baudenkmäler des 19. Jahrhunderts und schöne Parkanlagen.
33. Tag Rückgabe der Wohnmobile Transfer zum Hotel Nachmittag Stadtrundfahrt
Wir werden unter anderem die Christ Church Cathedral und das alte Post Office am Cathedral Square sehen, das Canterbury Museum, das Arts Centre of Christchurch, die Christchurch Art Galerie, die Bridge of Remembrance und die St. Michael´s & All Angels Church.
Hotelübernachtung
34. Tag
Wir haben noch etwas Freizeit für Christchurch. Der Bus bringt uns zum Flughafen. Am Nachmittag Abflug ab Christchurch
35. Tag Ankunft morgens in _________Zwischenstopp Weiterflug nach Frankfurt Gegen Mittag Ankunft in Frankfurt Individuelle Heimreise mit der Bahn
Änderungen vorbehalten



Allgemeine Informationen
Überall kann man mit der EC-Karte am Automaten Geld holen.
VISA und Mastercard werden überall akzeptiert.
Impfungen werden keine verlangt.
Reisepass
erforderlich, muss bei der Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Führerschein
Internationaler Führerschein erforderlich, wird von der Kfz-Zulassungsstelle kurzfristig ausgestellt, Voraussetzung ist ein
EU-Führerschein im Scheckkartenformat. Sonst erhebliche Wartezeiten weil der EU-Führerschein in der Bundesdruckerei hergestellt wird. 

Leistungen im Reisepreis enthalten: Rail & Fly Ticket vom Heimatbahnhof nach Frankfurt Flughafen und zurück Flug mit einer renommierten Airline in der Economy Class Frankfurt – Zwischenstopp – Auckland, Christchurch – Zwischenstopp – Frankfurt 20 kg Freigepäck, Übergepäck ca € 38,- pro Kilo und Strecke (4 Strecken) Hotelübernachtungen in guten **** Sterne Hotels im DZ, Dusche/WC mit Frühstück in Auckland und Christchurch. Zwei-Bett-Wohnmobil Hochdach, Turbo-Diesel, 5-Gang, Klimaanlage, Dusche/WC, komplett eingerichtet einschließlich Wasserkocher und Toaster, Campingtisch und Stühle, Gasfüllung, Deckbett, Kopfkissen, Handtücher, Geschirrtücher, Straßenatlas, Haftpflichtversicherung
28 Campingplatzübernachtungen 6 Transfers Stadtrundfahrten auf dem Zwischenstopp, Auckland, Wellington, Christchurch mit deutschsprachigem Guide. Schiffsausflug zu den Delphinen (engl.) Busausflug Cape Reinga (engl.) Bus/Schiffsausflug Milford Sound (engl.) Bus/Schiffsausflug Glühwürmchengrotte (engl.) Fährüberfahrt Wellington – Picton mit Wohnmobil 6 Essen Eintrittsgelder Trinkgelder Wimpel Aufkleber Reiseführer Autoatlas Adapter für Steckdose Ausreisesteuer Fahrtleitung ab und bis Frankfurt
Vollkaskoversicherung mit 5.000 NZ$ Selbstbeteiligung. Die Selbstbeteiligung kann gegen Aufpreis auf Null reduziert werden (All-Inclusiv-Versicherung).
Wer komfortabler reisen möchte, kann gegen Aufpreis einen 4-Bett-Camper mieten. Auf Nachfrage gibt es gegen Aufpreis auch einen 3-Bett-Camper.
Leistungen nicht im Reisepreis enthalten: Treibstoff im Programm nicht ausdrücklich erwähnte Eintrittsgelder sonstige persönliche Ausgaben.
Änderungen im Ablauf der DCC-Gemeinschaftsfahrt sind vorbehalten, schränken die Leistungen jedoch nicht ein. Die Reisebedingungen sind Bestandteil Ihrer Anmeldung und werden mit Ihrer Unterschrift auf dem Anmeldeformular so anerkannt.

Mindestteilnehmer 11 Einheiten = 22 Personen
Anmeldeschluss 15. Mai 2011
Reisepreis: max ca 4.900 € pro Person Zuschlag für Einzelfahrer
Der endgültige Reisepreis und Airline, stehen bis Ende 2010 fest
Zahlungsbedingungen 500,00 € nach Reisebestätigung 1.000,00 € 15. Mai 2011 Restzahlung 30. September 2011

|