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Fotos: Klaus Obruzeit

START - REISEBERICHTE - DEUTSCHLAND - 271. OBERAMMERGAU 2010

 




Foto: Rolf Dettling

271. DCC-Gemeinschaftsfahrt nach Oberammergau zu den Passionsfestspielen vom 26.05.-09.06.2010


Treffpunkt und Standort dieser außergewöhnlichen Gemeinschaftsfahrt war der Campingplatz in Oberammergau. Das Fahrtenleiterehepaar Renate und Hans-Peter Heiermann hatten gegen etliche Vorbehalte zu kämpfen, dass diese Gemeinschaftsfahrt überhaupt in das Programm aufgenommen wurde. Trotz gegenteiliger Prognosen war die geplante Veranstaltung kurzfristig vorgebucht, sodass sogar eine zweite Reise zu den Oberammergauer Passionsspielen ins Programm aufgenommen wurde.

Nach der Begrüßung durch das Fahrtenleiterpaar Heiermann wurden die nächsten Tage des Interessanten Programms mit Ortsführung durch den Festspielort sowie Besuch des Klosters Ettal mit anschließender Rückwanderung über den Vogelherdweg nach Oberammergau zur durchgeführt.

Am 29.05.2010 stand der Höhepunkt der Fahrt, der Besuch des Passionsspiels auf dem Programm. Die Aufführung fand zweigeteilt mit einer dreistündigen Pause statt. Alle Teilnehmer waren sehr ergriffen von diesem herausragenden Ereignis.

Ein Erlebnis war es außerdem, auf dem Weg zur Aufführungsstätte den Ansturm der ca. 5.000 Zuschauer und der Mitwirkenden durch die Gassen des Herrgottschnitzerdorfes zu erleben. Diese Aufführungen gehen zurück auf ein Pestgelübte im Jahr 1633. Nur alle zehn Jahre werden die Passionsspiele aufgeführt. Als gebürtiger Oberammergauer zieht zum dritten Mal der Intendant Christian Stückl die Fäden der Aufführungen. Außerdem ist er seit 2002 Intendant des Münchner Volkstheaters und inszenierte in Salzburg den „Jedermann“. Die Aufführungen werden ausschließlich durch Laienschauspieler, die nur aus Oberammergau stammen, mit sehr viel Einsatz und authentischen Gewändern auf der großen Bühne dem Publikum nahe gebracht. Tagelang barg die herausragende Aufführung noch Gesprächsstoff unter den DCC-Mitgliedern.

U.a. beinhaltete das Programm der Gemeinschaftsfahrt eine Seilbahnfahrt zur Laberalm mit Abstieg, Besuch des Schlosses Neuschwanstein bei Füssen und der Wieskirche, jeweils mit Führungen, Besuch der fantastischen SWAROVSKI-Kristallwelten in Wattens/Österreich, Murnau bot eine geführte Wanderung durch das „Murnauer Moos“ und Besuch des Münter–Hauses. Hier entstanden die Werke und Ideen die als Kunst „Der Blaue Reiter“ berühmt wurden. Schloss Linderhof wurde von den meisten Teilnehmern mit dem Fahrrad angefahren und nach dem sonntäglichen Ruhetag ging es am vorletzten Tag der Gemeinschaftsfahrt mit dem Bus nach Garmisch-Partenkirchen und auf die Zugspitze mit der Zahnradbahn und Gondel. Der Gipfel der Zugspitze lag überwiegend in den Wolken und bei kurzen Sonnendurchbrüchen wurden die begehrten Fotos „geschossen“. Mitarbeiter der Zugspitzbahn erklärten ausgiebig das Funktionieren der Seilbahnen, sodass alle Teilnehmer sich der Talfahrt der Eibseeseilbahn anvertrauten.

Am Abschlussabend dankten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dem Ehepaar Heiermann für die harmonische Führung der Gemeinschaftsfahrt mit vielen interessanten und tiefen Einblicken in die Region des Pfaffenwinkels und Umgebung.
gez. Jörg Radestock







Foto: Klaus Obruzeit





Fotos: Klaus Obruzeit

271a. DCC-Gemeinschaftsfahrt
Pfaffenwinkel/Passionsspiel Oberammergau
26.05. – 09.06.2010

Hatte Jesus einen Zwillingsbruder?
Das herauszufinden, hat das Fahrtleiterpaar Renate und Peter Heiermann        

15 Einheiten auf den Camping-Park in Oberammergau eingeladen.

Am ersten Abend Begrüßung alter Bekannter und Beschnuppern neuer Campingfreunde in der „Zauberstub’n“: bei einem herzhaften Zauberbrot, garniert durch mancherlei trickreiche Fingerfertigkeiten des Chefs, empfangen wir die üblichen Spielregeln einer Gemeinschaftsfahrt. 

Der nächste Morgen gehört Maria, die uns auf einem Rundgang –leider meist Regenbeschirmt- leidenschaftlich und engagiert ihren hübschen Heimatort und Wissenswertes rund um die Passionsspiele vorstellt. Mittags steht Hirschgulasch mit Spätzle im Restaurant „Friedenshöhe“ auf dem Programm, anschließend der Besuch beim Holzschnitzermeister Eder in seiner Werkstatt.

Am frühen Nachmittag hasten plötzlich Kinder, langhaarige Frauen, und bärtige Männer, oft per Fahrrad, durch den Ort und zum Bühneneingang des Festspielhauses. Schafe und Ziegen werden herangetrieben, später noch zwei Kamele und ein Pferd. Die Eselin Niki bekommt die Hufe poliert, beim Einzug nach Jerusalem wird sie Jesus auf ihrem Rücken tragen.

Ein Dorf spielt Erlösung, getreu dem 1633 abgelegten Gelübde gegen eine Pestepidemie. Für 2.300 Laiendarsteller, ausschließlich geborene Oberammergauer, beginnt um 14:30 die ehrenvolle Teilnahme am 41. „Spiel vom Leiden, Sterben und Auferstehen unseres Herrn Jesus Christus“.

Ein Schaukasten mit der tagesaktuellen Besetzungsliste beantwortet unsere Frage: Jesus hatte natürlich keinen Zwillingsbruder, seine sowie weitere 20 Hauptrollen sind doppelt besetzt und werden abwechselnd bespielt. 100 Aufführungen, 5x wöchentlich á knapp 6 Stunden, verlangen eine stabile Gesundheit und gute Kondition. Immerhin verbringt der Jesus-Darsteller, nachdem er zuvor verspottet, gegeißelt und geschlagen wurde, 20 Minuten „angenagelt“ am Kreuz, bei Wind und Wetter, nur mit Dornenkrone und Lendenschurz bekleidet.

Am nächsten Morgen bringt der Linienbus uns  bei strahlendem  Sonnenschein in 5 Minuten zum Kloster Ettal. Ein jugendlicher Pater nutzt einige der kolossalen  Wand- und Deckengemälde, uns die Geschichte der Klosterkirche und das Anliegen des Benediktinerordens anschaulich und kurzweilig zu vermitteln.
Mit Schnitzel/Pommes im „Ludwig der Bayer“ gestärkt, nehmen wir den 1½-stün- digen Höhenweg zurück nach Oberammergau unter die Füße. Bei Ankunft um 15.30 Uhr öffnet der Himmel seine Schleusen.

Ein morgendlicher Dunstkranz schmückt den Gipfel des Kofel (1.342m), als wir um die Eintrittskarten für den heutigen Höhepunkt losen. - 3 Fanfarensignale rufen 4.720 Besucher in einem reibungslos organisierten Gewusel durch 12 Eingangstore zu ihren Plätzen unter einem gigantischen, von sechs hohen Eisenbögen getragenen Dach. 

Atemlose Stille tritt ein, sobald der eiserne Vorhang sich öffnet und die ersten Töne aus dem mit 55 Musikern besetzten Orchestergraben erklingen. Nach der Ouvertüre beginnt in den sparsamen Kulissen der siebzig Meter breiten Bühne  Teil 1 einer tief beeindruckenden Darstellung der letzen 5 Tage des Lebens Jesu im steten Wechsel zwischen leuchtend-farbigen lebenden Bildern aus dem Alten Testament, Prolog, 48 schlicht weiß gekleideten Chorsängern und grandios gestalteten Massenszenen des einheitlich in blau gehüllten Volkes mit bis zu 800 Personen gleichzeitig.

Der begeisterte Pausenbeifall entspricht nicht dem Brauch. Traditionell wird nicht geklatscht, nur am Schluss der allerletzten Vorstellung im Oktober.

Während in der Pause zwischen 17 und 20 Uhr sämtliche Restaurantstühle  besetzt und die Souvenirläden gestürmt werden, hat unsere Fahrtleitung eine zünftige Brotzeit auf dem Campingplatz vorbereitet – leider bei pausenlosem Regen.

Dementsprechend wurde inzwischen das bewegliche Dach über die halb offene Spielfläche gerollt, um auch die Darsteller gegen Nässe von oben zu schützen, ohne dabei den Charakter einer Freiluftveranstaltung zu zerstören. Für die Besucher sind warme Kleidung und angebotene Wolldecken angesagt.

Der nicht minder großartige 2. Teil zeigt in 6 Akten Verhör, Verspottung, und Verurteilung sowie die mit durchdringenden Hammerschlägen eingeleitete Kreuzigung.  Schließlich die tief berührende Begegnung mit dem Auferstandenen.

Um 23 Uhr endet ein ganz besonderer Abend.

Sonntag, 30. Mai – Lena gewann in Oslo den Eurovision Song Contest, die Elf um Jogi Löw schlug Ungarn im WM-Vorbereitungsspiel 3:0 und wir ertragen ganznachts Schnürlregen.

Aber als die Tschu-Tschu-Bahn uns um 10 Uhr mit einer Runde durch den Ort zur Talstation der Laber-Bergbahn bringt, erscheinen zaghafte Sonnenstrahlen. Während unserer Brotzeit mit Woarzen sowie  „Schnaps aufs Haus“ wechselt das Panorama vor der Berggaststätte (1.683m) jedoch beinahe im Minutentakt zwischen Sonne, Dunst und Regen, der uns auch beim schönen, teils steilen 2½-stündigen Abstiegs mehr oder weniger heftig erhalten bleibt.

In Hannover toben die Fans bei Lenas Rückkehr aus Oslo, bei uns zerren nachmittags Windböen und Regenschauer an den Markisendächern. Der Rundfunk verbreitet Unwetterwarnungen für den Alpenrand.

Als wir um 7:30 Uhr mit dem Bus nach Neuschwanstein starten, liegen 4°C Nachttemperatur hinter uns. Auf den Bergkämmen hat’s geschneit.
Um 9:30 hält sich der Besucherstrom am Drehkreuz zu „Ludwig II“ letztem Bauvorhaben noch in Grenzen. Nach der ansprechenden Führung bringt der Busfahrer Hans noch zu einer kurzen Stipp-Visite nach Füssen, bevor uns weiß eingedeckte Tische im Restaurant des Festspielhauses erwarten.
 
Das schmackhafte Menü incl. Schoppen wird perfekt garniert durch den Panoramablick auf die Bergkette um die Königsschlösser und eine Führung über die Theaterbühne incl. Demonstration der akustischen und technischen Raffinessen.
Kontrastprogramm ist der abschließende Besuch der Wieskirche mit ihrem überwältigenden Rokokoschmuck.
Bei Rückkehr um 17 Uhr steht das Barometer bei uns auf „kalt“, in Berlin auf „frostig“ – Bundespräsident Köhler ist zurückgetreten.

Bald, nachdem die halbe Gruppe um 12:30 Uhr auf dem Altherrenweg nach Unterammergau gestartet ist (die andere Hälfte geht zum Kaffeetrinken ins Hotel „Post“), beginnt der obligatorische Regen. Teils starke Schauer können uns jedoch den schönen Höhenweg durch Wald und Wiesen mit Panoramablick auf Oberammergau incl. Fanfarensignale zum Passionsbeginn nicht vermiesen. Nass, aber gut gelaunt erreichen wir nach 2½ Stunden den wohlig strahlenden Kachelofen im Gasthaus „Zur Sonne“ und lassen uns Wurstsalat + Bier schmecken. - Die Rückfahrt erledigt die Bundesbahn in 5 Minuten. Sahnekuchen und rauschende Gasheizung im Caravan lassen uns das kühle Nieselwetter vergessen.

Mittwoch, 2. Juni – der Regen ist uns treu geblieben. Busfahrer Walter würzt die Fahrt nach Wattens mit kleinen Wegbeschreibungen und einer Anekdote über Stiere im Allgemeinen und Männer im Besonderen. Beim Überschreiten der Grenze nach Österreich wird’s trocken.

Trotz früher Stunde begleiten uns bereits asiatische Heerscharen durch die  unterirdischen Swarovski-Kristallwelten. Den etwa 20 Räumen mit unterschiedlichen, oft raffinierten, Aktionsdarstellungen folgt eine glitzernde  Musterschau der unterschiedlichen Produkte und  -natürlich-  ein überdimensionaler, gut frequentierter Andenken-Shop. Das Mittags-Menü serviert unsere Fahrtleitung im angrenzenden CAFÉ-terra.

Gegen Ende des kurzen Zwischenstopps in Mittenwald kehrt der Regen zurück. Er  bleibt uns treu auch beim Abstecher zur 140 m elegant in den Himmel geschwungenen Skisprungschanze, während der anschließenden Schleichfahrt durch die verkehrsberuhigte Zone in Partenkirchen und …

…  entwickelt sich über Nacht in einen veritablen Dauerguss. Donau und Inn führen Hochwasser, am östl. Alpenrand gibt’s Bergrutsche, Bäume blockieren den Bahnverkehr, Straßen und Keller stehen unter Wasser, bei uns schwimmen glücklicherweise nur einige Vorzeltteppiche. – Unsere Fahrtleitung beobachtet den ansteigenden Bach am Platzrand, der sich gegen Morgen aber wieder beruhigt.

Während des –inzwischen (fast) trockenen- Tages ist Erholung angesagt, bevor der Bus uns um 17:45 Uhr zum Bayrischen Abend, zugleich unser Bergfest, in Bad Kohlgrub abholt. Nach Schweinebraten mit Kartoffelknödel erleben wir drei ganz besonders fleißige, und durch einige Schnapsrunden zunehmend  aufgelockerte, volkstümliche Musiker in einem zweistündigen nahezu Non-stop-Auftritt. Bei einer gefeierten Einlage strapaziert Paul nicht nur die self-made-Ratschen bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit, sondern auch seine Anita - der DCC-Vize muss aushelfen. 22:30 Uhr werden wir mit einem Ständchen verabschiedet.

Irgendwie hatte der prächtige Bart des Busfahrers etwas Besonderes und tatsächlich: durch geschicktes Befragen wird er als Vater des Jesus-Darstellers Andreas Richter geoutet. Großartig, vom leibhaftigen Gottvater persönlich chauffiert zu werden!
Die eine Gruppe durchstreift die N A tur im Murnauer Moos, die andere widmet sich in Murnau der K U L tur im sogen. Russen-Haus, Keimzelle des Blauen Reiters und Domizil von Wassily Kandinsky und Gabriele Münter.
Brotzeit für die einen, Café-Besuch für die anderen bilden den Abschluss. Den Rest erledigt wieder die Bundesbahn.

Samstag, 5.Juni – 18 RadlerInnen starten um 7:15 unter dem sonnenbestrahlten Kofel-Gipfel in den jungen Morgen Richtung Schloss Linderhof. Die Ammer hat sich in das angestammte Bett zurückgezogen, die Wege sind wieder trocken, und die Räder schnurren munter durch Wald und gelb leuchtende Wiesen. Um 9 Uhr sind 14 km abgespult, unsere zweite Gruppe ist per Bus angekommen, der Besucherandrang hält sich noch in Grenzen.
Der angenehmen Führung durch das Schloss mit Parade-Schlafzimmer und Tischleindeckdich folgt ein kurzer Aufstieg zur in den Fels gebauten Venus-Grotte mit künstlichem See nebst Gondel. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto vor dem golden glänzenden Maurischen Kiosk mit farbig emailliertem Pfauenthron  hat unsere Fahrtleitung die prächtige Fontäne um „Flora mit Putten“ anstellen lassen.
Im Gleichschritt mit Besucher-Kolonnen schieben wir unsere Räder vorbei an „Kinis Eigenheim“ und belohnen uns nach steilem Aufstieg mit einer rasanten    5-km-Abfahrt durch das von 1500ern gesäumte liebliche Kolbachtal zum Mittagessen (Böfflamott mit Semmelknödel) beim Fischerwirt in Graswang.
Nach 12 km Rückweg hat die Ammer uns um 14 Uhr wieder vor’s Tor am Campingpark gespült.

Am Sonntag ist Ruhetag. Jeder genießt das herrliche Sommerwetter auf seine Weise.

Noch einmal ist frühes Wecken angesagt, um die 9-Uhr-Zahnradbahn auf die Zugspitze zu erreichen.
Nach 1-1/4  Stunden Auffahrt zum modernen Bahnhof Zugspitzplatt empfängt  uns ein Mountain-Guide für eine kurze Einführung zum Berg und zur Begleitung über den verschneiten Weg aufwärts zur „höchsten Kirche Deutschlands“. Trotz null Sicht blendet das gleißende Licht beinahe schmerzhaft in den Augen. Weiter aufwärts zu den mehrstöckigen Betonbauten am Gipfel geht’s mit der Gletscherbahn.
Ein Blick hinter die Kulissen der Eibsee-Seilbahn mit Erklärungen rund um die Technik und die Sicherungen einschließlich Demonstration der kolossalen Tragseile überzeugt offenbar auch die letzten Skeptiker unter uns und bewirkt, dass später  a l l e  die  40 Personen fassende Seilbahngondel besteigen und in nur 10 Minuten zur Talstation am Eibsee hinunterschweben.
Doch vorher gibt’s noch Gelegenheit, den heute verlassen daliegenden höchsten Biergarten zu besuchen und vorbei am Münchner Haus des Deutschen Alpenvereins die Grenze nach Österreich zu überschreiten zur Bergstation der dortigen Seilbahn. Und wie auf Bestellung schafft es die Sonne während des Mittagessens in der „Panorama-Lounge 2962“, kurz die Wolkenschicht zu durchdringen und das unmittelbar über uns liegende tief eingeschneite Gipfelkreuz gülden zu beleuchten.
Die Seile der Gondelbahn verschwinden im wabernden Nichts bis wir die tief hängende Wolkendecke durchstoßen und der Eibsee zu unseren Füßen liegt. Noch 30 min. mit der Zahnradbahn und ein kurzer Spaziergang, dann haben wir die sonnige Flaniermeile in Garmisch erreicht.

Der Kreis ist geschlossen. Wie zur Begrüßung vor 14 Tagen, treffen wir uns wieder in der „Zauberstub’n“ zum Abschiedsessen, dem Anlass entsprechend vielleicht weniger lebhaft, aber dennoch gewohnt locker.
Die letzte Preisverleihung für das gleich mehrfach richtig geschätzte Durchschnittsalter der Gruppe (69 Jahre) wird umrahmt von neuen kleinen trickreichen Zaubereien, dazu mancherlei Döntjes aus dem Reservoir der Teilnehmer.
Der lustige Geier „Paul“ (aus der Werkstatt Simon) überbringt Renate und Peter den Dank der Gruppe für eine diesmal ganz besondere und wieder wunderbar organisierte Gemeinschaftsfahrt.

Allerletzter Programmpunkt ist das schon legendäre Frühstück mit dem gemeinsam angestimmten „ … nehmt Abschied Brüder, schließt den Kreis“.

 

                                                                                                                                            Klaus Obruzeit